Landsberg: In Landsberg wurde ein neuer Lechsteg eröffnet.

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Landsberg: In Landsberg wurde ein neuer Lechsteg eröffnet.

Der Lady Herkomer Steg in Landsberg ist wegen seiner hohen Kosten umstritten. Jetzt ist er für Fußgänger und Radfahrer geöffnet.

In Landsberg ist ein neuer Lechsteg eröffnet worden.

Nach fast zwei Jahren Bauzeit können sich die Landsberger nun über den neuen Lechsteg freuen. In einer kurzen Einweihungsfeier hat Bürgermeisterin Doris Baumgartl (UBV) am Freitagmittag den Frau-Herkomer-Steg offiziell eröffnet. Das Projekt war vor allem wegen der Kosten von 9,5 Millionen Euro umstritten. Das, so Baumgartl, sei nicht mehr entscheidend. Entscheidend sei die Funktion der Brücke, die es Fußgängern und Radfahrern aus dem Westen der Stadt ermöglichen soll, die Altstadt sicher zu erreichen.

Corona sei es zu verdanken, dass es eine kleine Einweihungsfeier wurde. Rund 100 Landsberger nutzten die Gelegenheit, um zu den ersten zu gehören, die über den neuen Steg spazierten. Als besonders bemerkenswert bezeichnete Bürgermeisterin Doris Baumgartl in ihrer Ansprache die geschwungene Wölbung der 130 Meter langen und bis zu sieben Meter breiten Brücke. Das Bauwerk füge sich in die Umgebung ein, sagte sie weiter. Der Frau-Herkomer-Steg bietet eine andere Perspektive auf das Lechwehr und den Mutterturm, und die Bänke in der Mitte laden zum Verweilen ein.

Dritter Bürgermeister Felix Bredschneijder, Bürgermeisterin Doris Baumgartl und Zweiter Bürgermeister Moritz Hartmann bei der Eröffnung des neuen Lechstegs in Landsberg.

Thorsten Jordan (Foto)

Mit dem neuen Lechsteg soll das neue Gebiet “Urbanes Leben am Papierbach” mit der historischen Stadt verbunden werden. Die Regierung von Oberbayern fördert ihn mit knapp 2,9 Millionen Euro. Weitere 1,3 Millionen Euro steuert der Papierbach-Investor ehret+klein aus München bei. Die Arbeiten an dem Projekt beginnen im September 2019 mit… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie weiter in einer anderen News.

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