Landkreis Dillingen: Unwetter im Landkreis Dillingen: Gundelfinger Feuerwehrleute waren die ganze Nacht im Einsatz.

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Landkreis Dillingen: Unwetter im Landkreis Dillingen: Gundelfinger Feuerwehrleute waren die ganze Nacht im Einsatz.

Das Unwetter, das am Donnerstagabend in Gundelfingen gewütet hat, war besonders heftig. An mehreren Stellen stand das Wasser wohl einen Meter hoch.

Unwetter im Landkreis Dillingen: Die Gundelfinger Feuerwehr war die ganze Nacht im Einsatz.

Viel Schlaf bekamen Michael Wohlhüter und seine Kameraden in der Nacht zum Donnerstag nicht. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Gundelfingen waren die ganze Nacht im Einsatz. Wegen des Sturms, der über Teile der Region hinwegfegte, verzeichnete die Feuerwehr zwischen 23.45 und 4.30 Uhr 21 Einsätze, so der Kommandant.

35 Einsatzkräfte aus Gundelfingen und Peterswörth pumpten Keller aus, halfen bei liegengebliebenen Autos und beseitigten umgestürzte Bäume und Äste. Wohlhüter ist bereits seit 8 Uhr morgens im Einsatz, als er am Morgen anruft. Er erklärt: “Da sind einige Leute hochgeklettert und haben festgestellt, dass das Wasser im Keller steht.” Auch am Nachmittag wurden Gundelfinger Bürger zur Hilfe gerufen.

Auch Bächingen und Medlingen waren von dem Unwetter betroffen.

Laut Wohlhüter richtete das Unwetter im Stadtteil einige Schäden an, in mehreren Kellern stand das Wasser bis zu einem Meter hoch. Einige davon waren vermutlich bewohnt und müssen nun beseitigt werden. Auf der Facebook-Seite unserer Zeitung beschreiben einige Anwohner die Nacht: ein Balkon unter Wasser, Terrassenmöbel, die auf dem Rasen herumwirbeln. Eine Frau aus Bächingen schreibt von einem Baum in ihrem Garten, der vom Wind umgeweht wurde. Ein anderer User berichtet, dass in Medlingen die Dächer von Scheunen abgedeckt wurden. Auch dort waren die jeweiligen Feuerwehren im Einsatz.

Wohlhüter vermutet, dass der Sturm in der Nacht nur ein Ausläufer dessen war, was andernorts noch stärker wütete. Demnach war die Lage noch überschaubar. Aus den Landkreisen Günzburg und Neu-Ulm gingen in der Nacht 450 Anrufe bei der Integrierten Leitstelle Donau-Iller ein. Im Landkreis Günzburg war neben mehr als 80 Feuerwehren auch das Technische Hilfswerk im Einsatz.

Die Wettervorhersage für die kommenden Tage macht wieder Hoffnung: Während es am Freitag noch leicht regnen soll, sind für Samstag bereits höhere Temperaturen und kaum noch Regen vorhergesagt. Wird sich die Lage also entspannen? Wohlhüter beschreibt es so: “Wir leben derzeit in… Das ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere Nachricht.

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