Landkreis Dillingen: Im Landkreis Dillingen gibt es eine Wohnungsnot.

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Landkreis Dillingen: Im Landkreis Dillingen gibt es eine Wohnungsnot.

Einige Menschen haben unerwartet ihre Wohnung verloren, andere müssen erst noch eine finden. Hierfür gibt es im Landkreis Dillingen zwei Anlaufstellen: den Wohnungslotsen und die Wohnungsnotfallhilfe.

Im Landkreis Dillingen herrscht Wohnungsknappheit.

Ein Mann hat sein ganzes Leben als Fahrlehrer verbracht. Dann arbeitet er einen 450-Euro-Job, um seine Rente aufzubessern, bis es ihm schlecht geht. Und dann kann er seine Miete nicht mehr bezahlen. Eine 18-jährige Lauingerin sitzt mit ihrem Baby auf der Straße, weil ihr Freund im Gefängnis sitzt. Ein junger Mann aus Gundelfingen, Vater von zwei Kindern und Alkoholiker, lebt seit einigen Monaten auf der Straße. In solchen Situationen hilft die Wohnungsnotfallhilfe in Dillingen. Das Projektbüro wurde im März 2020 eingerichtet, mitten in der Corona-Epidemie. Christina David hingegen hat sich von dem Virus nicht davon abhalten lassen, Notunterkünfte aufzusuchen und Hilfsbedürftige zu versorgen.

Sie hilft bei drohenden Entlassungen ebenso wie bei drohenden Zwangsräumungen. Susanne Deininger von der Diakonie Neu-Ulm, die die Stelle von Christina David in Dillingen finanziert, sagt: “Je früher sie zu uns kommen, desto besser können wir helfen.” Wenn das Geld nicht reicht, um die Miete zu bezahlen, so Deininger am Montagnachmittag im Landratsamt vor dem Sozialausschuss des Landkreises Dillingen, “ist das oft nur die Spitze des Eisbergs.” Scheidungen, Arbeitslosigkeit, ein Suchtproblem, häusliche Gewalt, Überforderung oder Krankheit können jeden treffen, betonte der Referent. Weil es immer mehr Obdachlose gebe, habe der Freistaat die Mittel für die Hilfe aufgestockt. Davids Stelle ist bis Ende des Jahres befristet. Sie berät in Fragen der Existenzsicherung, begleitet Betroffene zu Ämtern, Behörden und Ärzten, versucht, die Verhältnisse zu verbessern und zu stabilisieren und ist Ansprechpartnerin für Sorgen und Nöte. Insgesamt 1036 Kontakte hat David seit Beginn ihrer Arbeit in Dillingen gehabt.

Weil sie am Montag kurzfristig erkrankt war, sprang Deininger ein und schilderte weitere Fälle aus ihrem Alltag. Von zwei Männern, die in der Corona-Krise nach vielen Berufsjahren ihre Arbeit verloren haben. Sie bekamen aber keine Sozialleistungen, weil sie die Anträge nicht durchschauten. Sie müssten sie ähnlich wie bei…. beantragen. Dies ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere Nachricht.

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