Landkreis Dillingen: COPD betrifft eine große Anzahl von Menschen im Landkreis Dillingen.

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Landkreis Dillingen: COPD betrifft eine große Anzahl von Menschen im Landkreis Dillingen.

Im Alter kann das Rauchen oder die Belastung durch Feinstaub zu COPD, der chronischen Bronchitis, führen. So weit hat sich die Krankheit im Landkreis Dillingen ausgebreitet.

Dies ist die Anzahl der Menschen im Landkreis Dillingen, die COPD haben.

COPD wurde bei 6% der Personen über 40 Jahren im Landkreis Dillingen von einem Arzt diagnostiziert. Dabei handelt es sich um eine Bronchitis, die schon seit längerer Zeit besteht. Damit liegt der Landkreis unter dem bayerischen Durchschnitt.

Dabei gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Gebieten in Bayern: Der Anteil der über 40-Jährigen variiert von 4,8 Prozent im Landkreis Starnberg bis zu 9,8 Prozent in der Stadt Hof. Das zeigt laut Thomas Biber, Fachgruppenleiter für Gesundheitspartner bei der AOK in Günzburg, der neue Gesundheitsatlas Bayern des Wissenschaftlichen Instituts der AOK. Dieser Atlas stellt die Häufigkeit der COPD bei Erwachsenen über 40 Jahren in allen 96 bayerischen Landkreisen und Städten dar.

Was verursacht COPD?

COPD ist ein Akronym für “Chronic Obstructive Pulmonary Disease”, eine englische Bezeichnung. COPD ist eine Form der chronischen Bronchitis, bei der sich die Atemwege verengen und sich der Zustand mit der Zeit verschlechtert. Husten, Auswurf und Kurzatmigkeit sind die Symptome von COPD. Bei Erwachsenen unter 40 Jahren ist COPD fast nicht vorhanden.

In Bayern gibt es deutlich weniger COPD-Patienten als im Bundesdurchschnitt (7,1 Prozent), bei den über 40-Jährigen leiden 6,2 Prozent an der Krankheit. In Mittelfranken gibt es die meisten COPD-Patienten (7,5 Prozent), in Oberbayern die wenigsten (5,5 Prozent), so Biber. Schwaben bildet mit 5,7 Prozent das Schlusslicht.

Erkranken in der Stadt oder auf dem Land mehr Menschen an CODP?

Die Prävalenz ist in städtischen Gebieten höher als in ländlichen Gebieten. “Das liegt höchstwahrscheinlich an der höheren Luftverschmutzung in Großstädten, insbesondere an der Feinstaubbelastung”, so Biber. Regensburg (5,6 Prozent), Ingolstadt (5,7 Prozent) und München (5,8 Prozent) schneiden im Vergleich der deutschen Großstädte gut ab. Nürnberg und Fürth liegen dagegen mit 8,1 bzw. 9,0 Prozent COPD-Patienten im oberen Mittelfeld der Republik.

Unterschiede gibt es bei Alter und Geschlecht.

In Bayern sind 453.000 Menschen von dieser Erkrankung betroffen. Die Häufigkeit der Erkrankung variiert je nach Alter und Geschlecht. Laut Biber “nimmt die Häufigkeit mit dem Alter zu und erreicht ihren Höhepunkt bei den 85- bis 89-Jährigen.”

In dieser Altersgruppe gab es … Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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