USB Typ C hat einen langen Weg hinter sich. Die Komplexität des Standards ist zwar nicht weg, was wir bereits 2016 in unserem Artikel USB Typ Chaos: Die Unbeschrifteten thematisierten; im Gegenteil, mit dem kommenden USB 3.2 Gen2x2 und USB 4.0 steigt die Komplexität noch ein ganzes Stück weiter. Doch dafür sind der Stecker und die dazugehörige Buchse mittlerweile allgegenwärtig.

Inhalt:
  1. USB Power Delivery: Ladegeräte mit zwei USB-Typ-C-Buchsen sind langsam im Kommen
  2. Einige Netzteile gibt es schon

USB Power Delivery (USB PD) ist auf dem besten Weg, der Standard für das Laden elektronischer Geräte zu werden. Der IEC-Ansatz für Notebooks aus dem Jahr 2013 hat eigentlich keine Chance mehr. Im selben Jahr schauten wir uns bereits PD-Demos an.

2016/2017 folgten dann erstmals in größerer Anzahl PD-Netzteile und Ende 2017 waren sogar PD-Akkus nichts Außergewöhnliches mehr. Der Standard ist so wichtig geworden, dass Flugesellschaften wie Emirates oder Qatar Airways Flugzeugsitze mit Power Delivery ausstatten. Nur eines fehlte noch: Power-Delivery-Netzteile, die mehr als ein Gerät versorgen können. Das hat sich mittlerweile geändert.

Natürlich lässt sich in vielen Fällen auch einfach ein USB-A-auf-C-Kabel verwenden. Solange kein USB Power Delivery, sondern nur Standardstromstärken oder USB Battery Charge benötigt werden, reicht das völlig aus. Doch wer etwa ein Tablet und eine Nintendo Switch gleichzeitig schnell aufladen will, der braucht zwei der USB-C-Ports samt Power Delivery.



Die bisherigen Angebote sind allerdings noch mit einigen Haken und Ösen versehen, wenn man sich Bewertungen bei Amazon so anschaut. Entweder sind sie teuer oder die Ausstattung ist nicht die beste.

loading...