Kommentar zu den Ausschreitungen in der Maxstraße: Die Grausamkeit der Randalierer verblüfft.

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Kommentar zu den Ausschreitungen in der Maxstraße: Die Grausamkeit der Randalierer verblüfft.

Was sich am Samstag in der Augsburger Innenstadt abspielte, ist kaum zu glauben: Ein wütender Mob griff Polizisten an. Die Stadt muss nun mit den Folgen leben.

Krawalle in der Maxstraße: Die Brutalität der Randalierer macht sprachlos.

Das Argument, dass junge Menschen nach monatelanger Abriegelung wieder nach draußen gehen und feiern können müssen, ist in vielen Fällen richtig. Allerdings gibt es einen deutlichen Unterschied zwischen Feiern und Randalieren. Viele der über tausend Personen, die in der Nacht von Freitag auf Samstag in der Maximilianstraße unterwegs waren, haben sich nach Angaben der Polizei anständig verhalten. Sie haben sich mit Kumpels getroffen, Cocktails getrunken, sich amüsiert und sind dann nach Hause gegangen.

Abgesehen von dem Lärm und dem Müll, den diese Besucher auf der Augsburger Flaniermeile verursachen, gibt es nichts zu beanstanden. Junge Menschen brauchen ihren persönlichen Freiraum. Diejenigen, die am Samstagabend eine polizeiliche Auseinandersetzung mit einigen Feiernden derart provozierten, haben dagegen etwas ganz anderes im Sinn.

Den Tätern der Ausschreitungen in der Maxstraße geht es nicht darum, sich zu freuen.

Sie haben sich nicht nur darauf gefreut, sich zu treffen und das zu tun, was junge Leute tun. Sie sind gewaltbereit und nutzen Umstände wie die Schlägerei zwischen zwei Polizisten und zwei Partygästen gerne aus, um sich einzumischen und auszutoben. Sie sind eine ganz andere Art von Kunden als diejenigen, die einfach nur ihre Freizeit in der Innenstadt verbringen wollen. Solche Gruppen sind auch in anderen Städten unterwegs und sind daher kein Augsburger Phänomen.

Opfer dieser Exzesse sind nicht nur die Rettungskräfte, sondern überall auch Anwohner und friedliche Partygänger. Die Brutalität und Rücksichtslosigkeit der Hooligans, die sich über alle Regeln und Werte hinwegsetzt, ist erschütternd. Die Stadt ist nun gefordert, schnell und mit einem ausgeklügelten Konzept zu reagieren. Solche Gewaltausbrüche zu verhindern, ohne die Freiheit aller friedlichen Bürger massiv einzuschränken, dürfte eine große Herausforderung sein.

Über die Probleme in der Maximilianstraße sprechen wir auch in der aktuellen Folge des Podcasts “Augsburg, meine Stadt”. Das Gespräch können Sie sich hier anhören.

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