Kochen mit dem Wetter im Hinterkopf 2: So glänzen Sie in der Ökobilanz der Küche

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Kochen mit dem Wetter im Hinterkopf 2: So glänzen Sie in der Ökobilanz der Küche

Alles, was auf Ihrem Teller landet, hat seinen eigenen ökologischen Fußabdruck.

Wie Sie eine Ökobilanz in der Küche erstellen

Der CO2-Fußabdruck ist das Thema des zweiten Teils der Serie “Nachhaltigkeit in der Küche”. Nach Angaben des Umweltbundesamtes sind Lebensmittel für etwa 15 % der CO2-Emissionen eines typischen Haushalts in Deutschland verantwortlich.

Laut Ernährungsexpertin Cornelia Zink von der AOK-Direktion Donau-Ries “spielen Herkunft, Transport und Verarbeitung von Lebensmitteln eine entscheidende Rolle beim CO2-Ausstoß.” Hinzu kommt das eigene Einkaufsverhalten: Ob ich zum Beispiel zu Fuß gehe, mit dem Fahrrad fahre oder mit dem Auto unterwegs bin, hat auf Dauer einen erheblichen Einfluss. Nicht zuletzt hat auch unsere individuelle Verschwendungssucht Auswirkungen auf die Umwelt. Cornelia Zink erklärt: “Der Transport eines Lebensmittels mit dem Flugzeug hat einen großen Einfluss.” Ein Kilogramm Ananas stößt beim Transport mit dem Flugzeug durchschnittlich 15,1 Kilo CO2 aus, also deutlich mehr als beim Transport nach Deutschland (0,6 Kilo CO2).

Tierische Mahlzeiten produzieren bei ihrer aufwendigen Herstellung deutlich mehr CO2 als pflanzliche: Ein Kilogramm Rindfleisch kostet 13,6 Kilo, während ein Kilogramm frisches Gemüse oder Obst aus regionaler, saisonaler Ernte zwischen 0,1 und 0,3 Kilo kostet (siehe Infokasten).

Allerdings hat die Treibhausproduktion außerhalb der Anbausaison einen erheblichen Einfluss. Auch die Klimabilanz von Artikeln mit einem hohen Verarbeitungsgrad wird verschlechtert. “Es ist jedoch wichtig, zu unterscheiden: Kauft jemand regelmäßig stark verarbeitete Lebensmittel wie Konserven, Fertiggerichte und Tiefkühlkost, oder speichert er die Ernteüberschüsse aus dem eigenen Garten?” erklärt Cornelia Zink. Ziel ist es, die Verschwendung von Lebensmitteln und die Verschwendung von Essbarem unbedingt zu vermeiden.

Rohkost mit regionalen Zutaten im Baukastensystem wird als Rezept vorgeschlagen, denn, so die AOK-Ernährungsberaterin: “Salate und Rohkost sind nicht nur gesund, sondern auch sehr gut für die Umwelt.”

Rohkost mit einem Zitronendressing-Rezept

Ein Esslöffel Zitronensaft und zwei Esslöffel Joghurt oder saure Sahne bilden die Basis für das Dressing; wer es süßer mag, gibt einen Teelöffel Honig und einen Teelöffel Nussmus dazu. Wenn Sie es salzig mögen, mischen Sie Kräutersalz und Pfeffer unter. Je 150 Gramm Karotte, Apfel und Zitronenmelisse für die süße Sauce oder 200 Gramm Blumenkohl (roh gerieben) mit etwas Curry oder 100 Gramm Chicorée…. Dies ist eine komprimierte Version der Informationen. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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