JubiläumsLT: Fischer und Umweltschutz

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JubiläumsLT: Fischer und Umweltschutz

Der Kreisfischereiverein Landsberg feiert heuer sein 125-jähriges Bestehen. Vorsitzender Stefan Neubauer wirft einen Blick zurück.

Fischer und Umweltschutz

Er ist einer der ältesten Fischereivereine Oberbayerns. In diesem Jahr feiert der Kreisfischereiverein Landsberg sein 125-jähriges Bestehen. Wegen der Corona-Pandemie wurden die für Anfang Juni geplanten Feierlichkeiten im Stadttheater verschoben. Vorsitzender Stefan Neubauer gibt für unsere Zeitung einen Überblick über die Aktivitäten des Vereins und einen Rückblick auf die letzten 125 Jahre.

Abgesehen von der Verschiebung der Jubiläumsfeier ist der Verein gut durch die Pandemie gekommen. Sie hat bereits mehrere große Krisen überstanden. Neubauer gab an, dass er dabei vor allem an die Auswirkungen der beiden Weltkriege auf die vorangegangenen Generationen dachte, die damals enorme Lücken im Vereinsleben hinterließen. Trotz der Schwierigkeiten blieben die Mitglieder der Gruppe ihrem Verein treu und kümmerten sich um die Umwelt am Lech. So sieht die Gruppe auch inmitten der Krise die Entschlossenheit ihrer Mitglieder gestärkt. Die Angler würden sich weiterhin für den Schutz der Umwelt am und im Lech einsetzen und gleichzeitig ihrem Sport nachgehen.

Der Verein wurde am 29. Februar 1896 von einer Gruppe Landsberger Adliger mit dem Ziel gegründet, die Teichwirtschaft und die Fischerei in Landsberg und der angrenzenden Gegend” zu fördern. Im selben Jahr fanden in Athen die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit statt, und Landsberg hatte damals rund 6000 Einwohner. Laut Stefan Neubauer stand in den Anfängen der Vereinstätigkeit die Förderung der Fischerei im Bereich der Teichwirtschaft im Vordergrund, doch im Laufe der Zeit zeichnete sich ein Anstieg der an der Angelfischerei interessierten Mitglieder ab.

Allerdings war die Zahl derer, die sich dafür begeistern konnten, anfangs recht klein. Das Geld war knapp, und die Ausrüstung war kostspielig. Es gab noch keine ausreichenden öffentlichen Verkehrsmittel, um jederzeit bequem zum See zu kommen. Es war umständlich, an den Lech und entlang des Lechs sowie zum “Verlorenen Bach” zu gelangen. “Das führte dazu, dass der Verein lange Zeit von einem kleinen, exklusiven Club einiger weniger finanzkräftiger Angler dominiert wurde”, erklärt der heutige Vorsitzende. In den Jahren zwischen 1928 und dem Beginn des Zweiten Weltkriegs schwankte ihre Zahl… Dies ist eine gekürzte Version der Informationen. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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