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Jessie Buckley erhält Bafta-Nominierung für „Hamnet“

Die irische Schauspielerin Jessie Buckley hat ihre erfolgreiche Awards-Saison mit einer Bafta-Nominierung für ihre Rolle in „Hamnet“ fortgesetzt. Der Film, der unter der Regie von Chloe Zhao entstanden ist, hat mit insgesamt elf Nominierungen einen neuen Rekord aufgestellt – so viele wie kein anderer Film, der von einer weiblichen Regisseurin geleitet wurde, in der Geschichte der Baftas.

Historischer Erfolg für „Hamnet“

„Hamnet“, die große Leinwandadaption des preisgekrönten Romans von Maggie O’Farrell über das Leben von William Shakespeares Familie, konnte in mehreren Kategorien punkten. Buckley spielt darin Agnes Hathaway, die Frau des berühmten Dramatikers. Ihre Darbietung wurde nicht nur mit der Bafta-Nominierung belohnt, sondern auch mit einer Oscar-Nominierung sowie mehreren Auszeichnungen, darunter der Golden Globe und der Critics‘ Choice Award.

Der Film selbst erhielt insgesamt elf Bafta-Nominierungen, darunter auch die in den wichtigen Kategorien „Bester Film“ und „Beste Regie“ für Zhao. Besonders hervorzuheben ist, dass „Hamnet“ die größte Anzahl an Bafta-Nominierungen für einen von einer Frau inszenierten Film erzielt hat.

Auch die Schauspieler des Films erhielten Anerkennung: Paul Mescal, der William Shakespeare darstellt, wurde als bester Nebendarsteller nominiert. Emily Watson, die eine weitere Schlüsselrolle spielt, erhielt eine Nominierung als beste Nebendarstellerin.

Weitere starke Konkurrenten

Der Film „One Battle After Another“ von Paul Thomas Anderson führt mit insgesamt 14 Nominierungen das Feld an, darunter in den Kategorien „Bester Film“, „Beste Regie“ und „Bester Schauspieler“ für Leonardo DiCaprio. Der historische Thriller „Sinners“ von Ryan Coogler, der ebenfalls 13 Nominierungen erhielt, wurde als zweiteilige Nominierungsmacht anerkannt. Michael B. Jordan erhielt in der Kategorie „Bester Schauspieler“ eine Nominierung für seine Darstellungen als Zwillingsbrüder in der Rolle des „Smoke“ und „Stack Moore“ in den 1930er Jahren.

Zusätzlich gab es Anerkennung für britische Produktionen, darunter „I Swear“, die wahre Geschichte eines Mannes mit Tourette-Syndrom, der in den 1980er Jahren in Schottland aufwuchs. Der Film erhielt fünf Nominierungen, darunter „Bester britischer Film“ und „Bester Schauspieler“ für Robert Aramayo.

Jane Millichip, CEO von Bafta, erklärte, dass die diesjährigen Nominierungen eine „unglaubliche Vielfalt an Erzählweisen“ widerspiegeln, die verschiedene gesellschaftliche Themen behandeln, wie etwa Aktivismus, schwarze Identität und Korruption. Emily Stillman, Vorsitzende des Bafta-Filmkomitees, betonte, dass die diesjährigen Filme vor allem Themen der menschlichen Verbundenheit behandeln und in einer Zeit globaler Krisen zu mehr Mitgefühl und Reflexion anregen.

Die Verleihung der Bafta-Filmpreise findet am 22. Februar im Royal Festival Hall statt.

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Thomas Kufus

Thomas Kufus ist Redakteur und Medienanalyst mit Schwerpunkt auf Film, Kultur und digitale Medien. Er schreibt über internationale Kino- und Streamingtrends sowie über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Medienbranche.

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