Jack Ma trennt sich von Japans SoftBank Group

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Der chinesische Milliardär Jack Ma scheidet aus dem Vorstand der SoftBank Group Corp aus, da das japanische Technologieunternehmen um seine riskanten Investitionen wie das Office-Sharing-Unternehmen WeWork kämpft.

Die in Tokio ansässige SoftBank gab am Montag den Rücktritt von Herrn Ma bekannt, bevor die Finanzergebnisse veröffentlicht wurden.

Es wurde nicht gesagt, warum er ging.

Herr Ma, Mitbegründer des chinesischen E-Commerce-Riesen Alibaba, hat sich in letzter Zeit auf Philanthropie konzentriert, beispielsweise auf die Spende von Masken und Testkits, um bei den Bemühungen gegen die neue Coronavirus-Pandemie zu helfen.

SoftBank kündigte drei neue Vorstandsmitglieder an, darunter Yoshimitsu Goto, Chief Financial Officer von SoftBank, und Yuko Kawamoto, Professor an der Waseda-Universität.

Ein weiteres neues Mitglied ist Lip-Bu Tan, Gründer von Walden International, einer Risikokapitalgesellschaft, die sich auf Computerchips, Cloud und künstliche Intelligenz konzentriert.

Er ist außerdem Geschäftsführer von Cadence Design, einem US-amerikanischen Unternehmen für Automatisierungssoftware für elektronische Konstruktionen und Ingenieurdienstleistungen.

Ebenfalls am Montag gab SoftBank bekannt, eigene Aktien im Wert von bis zu 500 Milliarden Yen (4,7 Milliarden US-Dollar) zurückzukaufen, um das Endergebnis zu stützen.

SoftBank ist ein wichtiger Investor in Alibaba.

Herr Ma, der 2007 dem SoftBank-Vorstand beigetreten ist, hat eine enge Beziehung zum Gründer und Geschäftsführer von SoftBank, Masayoshi Son.

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