Italien meldet 194 neue Todesfälle, Wiederherstellungen überschreiten die 100.000-Marke

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ROM

Italien meldete am Samstag 194 neue Todesfälle durch das Coronavirus, was einer Gesamtzahl von 30.395 entspricht, da die Zahl der aktiven Infektionen weiter sank und die Genesungsrate die 100.000-Marke überschritt.

Die vom italienischen Katastrophenschutzministerium veröffentlichten Daten bestätigten den Höhepunkt des Ausbruchs. Experten warnen jedoch weiterhin davor, dass eine Lockerung der Sperrung eine Erholung der Virusansteckungskurve auslösen könnte.

Die Zahl der aktiven Neuinfektionen am Samstag ging um den Rekordwert von 3.119 zurück und lag bei 84.842.

In der Zwischenzeit stiegen die Genesungsraten weiter an und stiegen auf 103.031, da mehr Patienten die Intensivstation verließen, was den Druck auf das überforderte italienische Gesundheitssystem verringerte.

Das Epizentrum des italienischen Ausbruchs bleibt die Region Nordlombardei, in der die Zahl der Todesopfer weiter gestiegen ist und 14.924 erreicht hat, fast die Hälfte aller Todesfälle des Landes.

Die Regierung besteht darauf, dass Phase 2 – die am 4. Mai begann – darin besteht, „mit dem Virus zu leben“ und dass die Beschränkungen schrittweise aufgehoben werden müssen. Dies bedeutet, dass die angekündigten Schritte zurückgedrängt oder sogar abgebrochen werden könnten, wenn wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass die Ausbreitung des Virus wieder zunimmt.

Die Sperrmaßnahmen sollen schrittweise weiter gelockert werden: zuerst am 18. Mai für Einzelhändler und am 1. Juni für Bars und Restaurants. Die Schulen bleiben bis September geschlossen, während Reisen zwischen Regionen – außer aus berechtigten Gründen – weiterhin verboten sind.

Premierminister Giuseppe Conte steht zunehmend unter dem Druck, ein neues Paket wirtschaftlicher Maßnahmen zur Unterstützung der von der Notlage betroffenen Bürger und Unternehmen abzuschließen, da die ohnehin fragile italienische Wirtschaft in diesem Jahr um bis zu 10% schrumpfen wird.

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