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Iran: Tägliche Fälle übersteigen nach über einem Monat die 2.000

ANKARA

Der Iran meldete am Freitag mehr als 2.000 neue Coronavirus-Fälle, die höchste tägliche Zahl seit dem 7. April, was auf die Lockerung der Sperrbeschränkungen im ganzen Land zurückzuführen ist.

Das Gesundheitsministerium sagte, 2.102 Menschen seien innerhalb von 24 Stunden positiv auf COVID-19 getestet worden, was laut dem iranischen Staatssender die Gesamtzahl auf 116.635 erhöhte.

Die Zahl der Todesopfer stieg auf 6.902 mit 48 weiteren Todesfällen am vergangenen Tag.

Nach Angaben des Ministeriums haben sich bisher 91.836 Patienten erholt und wurden aus Krankenhäusern entlassen, während 2.727 Patienten in einem kritischen Zustand bleiben.

Nach Angaben des Ministeriums wurden im Land insgesamt 658.604 Tests durchgeführt.

Der Iran, in dem das Virus am 19. Februar erstmals entdeckt wurde, ist nach wie vor eines der am stärksten betroffenen Länder im Nahen Osten.

Die Regierung entschied sich gegen eine vollständige Sperrung, schloss jedoch Bildungseinrichtungen und verbot kulturelle, religiöse und sportliche Zusammenkünfte.

Der jüngste Anstieg der Fälle ist darauf zurückzuführen, dass die Behörden seit dem 11. April schrittweise die Wiedereröffnung von Unternehmen mit geringem Risiko zulassen.

Anfang dieser Woche hat der Iran trotz steigender Fallzahlen alle Moscheen im ganzen Land wiedereröffnet, während die Schulen in Regionen mit geringem Risiko am 16. Mai wiedereröffnet werden sollen.

Seit seiner Gründung in China im vergangenen Dezember hat sich COVID-19 in mindestens 188 Ländern und Regionen verbreitet. Die USA, Europa und Russland sind derzeit die am stärksten betroffenen Regionen.

Nach Angaben der US-amerikanischen Johns Hopkins University wurden weltweit mehr als 4,44 Millionen Fälle gemeldet, wobei die Zahl der Todesopfer bei 302.500 und fast 1,6 Millionen liegt.

* Schreiben von Zehra Nur Duz