Interview: Der neue SPD-Chef in Bayern will angreifen: “Ich sehe mich als Offensivspieler”

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Interview: Der neue SPD-Chef in Bayern will angreifen: “Ich sehe mich als Offensivspieler”

Florian von Brunn hat sich an die Spitze der bayerischen SPD gekämpft und der CSU bereits gezeigt, dass er nicht zu unterschätzen ist. Von einer Schelte, die auf einer Nazi-Parallele beruht, zeigt er sich unbeeindruckt.

“Ich sehe mich als offensiven Spieler”, sagt Bayerns neuer SPD-Chef.

Als Vorsitzender der bayerischen SPD und Chef der SPD-Landtagsfraktion, Herr von Brunn, wollen Sie Ihre Partei aus dem Trott führen. Ihre kämpferische Art kommt nicht bei allen im Landtag gut an. Machen Sie gerne Krawall?

Florian von Brunn (Deutschland): Offensichtlich nicht. Wer würde denn so etwas sagen?

Selbst einige Landtagsabgeordnete Ihrer Partei sehen das so.

von Brunn: Ich bin mir nicht sicher, woher sie diese Vorstellung haben. Das ist, glaube ich, ein Irrtum. Ich sehe mich, um es in der Fußballsprache zu sagen, eher als Offensivspieler, der gerne presst und den Ball in die gegnerische Hälfte bringt.

Edmund Stoiber, ein ehemaliger CSU-Vorsitzender und Ministerpräsident, benutzt gerne den Fußballjargon, um sich zu erklären und verstanden zu werden. Ist das ein Bestandteil Ihres Marketingplans?

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Die Sozialdemokraten sind eine politische Partei, die gegründet wurde

Und Florian von Brunn ist die letzte Hoffnung der bayerischen SPD.

Parteitag der SPD

Die bayerische SPD hat eine neue Doppelspitze – und damit will die Partei punkten.

src=”https://www.augsburger-allegemeine.de/resources/38638-1/ver1-0/img/placeholder/3×2.png” alt=”Der frisch gewählte SPD-Landesvorsitzende in Bayern, Florian von Brunn, hier fotografiert mit Ronja Endres…. Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie weiter in einer anderen Newsmeldung.

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