Im Falle einer Pandemie werden in der Innenstadt keine Masken mehr benötigt.

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Im Falle einer Pandemie werden in der Innenstadt keine Masken mehr benötigt.

Die örtliche Katastrophenschutzgruppe hat aus den Erfahrungen der bayerischen Katastrophe Konsequenzen für Ingolstadt gezogen. Auch beim Alkoholkonsum gibt es Ausnahmen vom Verbot.

In der Innenstadt besteht keine Maskenpflicht mehr.

Am 7. Juni ging der Katastrophenfall in Bayern nach sechs Monaten zu Ende. Die städtische Katastrophenschutzgruppe Ingolstadt ist noch einmal zu einer abschließenden Sitzung zusammengekommen und hat sich auf das weitere Vorgehen geeinigt.

Dezernatsübergreifende Belange werden künftig im Rahmen einer regelmäßig tagenden Corona-Koordinationsgruppe bearbeitet, heißt es in einer Presseerklärung. Diese Koordinierungsgruppe war bereits vor der Katastrophe eingerichtet worden. Ihr gehören Vertreter der Stadtspitze, des Gesundheitsamtes, des Ordnungs- und Sicherheitsdienstes (vertreten durch das Dezernat III und die Polizei), des Schul- und Bildungswesens sowie der Öffentlichkeitsarbeit (Pressestelle) an.

In der Sitzung der Führungsgruppe wurde die aktuelle Entwicklung der Inzidenz nochmals betrachtet und festgelegt, dass aufgrund des stetigen Rückgangs der Zahlen die Maskenpflicht an öffentlichen Plätzen in der Ingolstädter Innenstadt am Samstag, 12. Juni, 0 Uhr, aufgehoben wird. Hierfür wird eine entsprechende Änderung der aktuellen Allgemeinverfügung geschaffen.

Die Stadt Ingolstadt weist ausdrücklich darauf hin, dass dies nur für das örtlich festgelegte Vermummungsgebot auf öffentlichen Plätzen im Innenstadtbereich gilt. Die Kernbeschränkungen des Freistaats bei der Maskenpflicht (z.B. im Einzelhandel, in der Gastronomie, in öffentlichen Gebäuden und in öffentlichen Verkehrsmitteln) bleiben unverändert. Dies betrifft auch Märkte, in diesem Fall den Wochenmarkt, denn die Notwendigkeit, auf Märkten eine Maske zu tragen, ist keine kommunale, sondern eine bayernweite Verordnung, auf die die Stadt Ingolstadt nicht verzichten kann.

Nach der 13. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung des Freistaats besteht auf Märkten, ähnlich wie im Einzelhandel, die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.

“Die absenkenden Instanzen erlauben es Ingolstadt nun, auf den Straßen der Innenstadt auf die Maskenpflicht zu verzichten; ich freue mich sehr über dieses weitere Stück wiedergewonnener Normalität und Freiheit für unsere Bürgerinnen und Bürger!” so Oberbürgermeister Christian Scharpf. Ich appelliere aber an alle, weiterhin verantwortungsvoll und umsichtig zu handeln und selbst zu entscheiden, in welchen Fällen eine Maske sinnvoll sein kann, auch wenn sie nicht ausdrücklich vorgeschrieben ist.”

Auch in Bezug auf… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie weiter in einer anderen Newsmeldung.

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