ICE-Agenten erschießen Mann bei Protest in Minnesota
Am 24. Januar 2026 kam es in Minneapolis zu einem tragischen Vorfall, bei dem ein Mann von ICE-Agenten erschossen wurde. Das Ereignis ereignete sich während eines Protestes gegen die Einwanderungspolitik der Trump-Administration. Videoaufnahmen zeigen mehrere ICE-Agenten, die mit einem Mann auf dem Boden rangen, bevor ein weiterer Beamter eingriff und wiederholt auf den Mann schoss. Der Mann, dessen Identität noch nicht veröffentlicht wurde, erlag seinen Verletzungen.
Protest eskaliert mit tödlichem Schuss
Die Schüsse fielen nach einem Einsatz von ICE-Agenten, die versuchten, eine Person während des Protestes zu verhaften. Zeugen berichten, dass die Demonstranten mit Pfeifen die Behörden warnten, da eine ICE-Razzia im Gange war. In dem Video, das von einem Anwesenden aufgenommen wurde, ist zu hören, wie dieser die Situation kommentiert: „Was ist hier los? Ist der Typ tot?“ Die Aufnahmen, die nicht unabhängig verifiziert wurden, zeigen mindestens neun Schüsse, die von den Beamten abgefeuert wurden. Der Vorfall löste Empörung bei den Anwesenden aus, die sich entsetzt über die Brutalität der Polizei zeigten.
Der Gouverneur von Minnesota, Tim Walz, äußerte sich schockiert über den Vorfall und kritisierte die ICE-Agenten als „gewalttätig“ und „untrainiert“. Auf Twitter forderte er den sofortigen Abzug der Bundesbeamten aus dem Staat und erklärte: „Minnesota hat genug. Der Präsident muss diese Operation stoppen und die tausenden untrainierten, gewalttätigen Beamten aus dem Bundesstaat abziehen.“
Weitere Proteste und politische Reaktionen
Die Schießerei ist der jüngste Vorfall in einer Reihe von tödlichen Begegnungen zwischen ICE-Agenten und Zivilisten. Bereits zuvor gab es ähnliche Vorfälle, darunter ein Vorfall in Portland, bei dem eine Frau während einer ICE-Razzia in ihrem Auto getötet wurde. Die Proteste gegen die ICE-Einsätze in den USA nehmen zu, wobei viele Demonstranten fordern, die Praxis der Abschiebungen zu stoppen und sich gegen die brutale Polizeigewalt zu stellen.
In Portland etwa kam es nach dem Tod der 37-jährigen Renee Good zu landesweiten Protesten, bei denen Demonstranten für ihre Rechte und gegen die Gewalt von ICE auf die Straße gingen. Vicepräsident JD Vance bezeichnete den Vorfall als „eine Tragödie, die sie sich selbst zuzuschreiben hatte“, eine Bemerkung, die bei vielen eine Welle der Empörung auslöste.
Der Vorfall in Minneapolis bleibt unter intensiver Beobachtung, da weiterhin Details zur Situation und zu den genauen Umständen des Schusses ermittelt werden. Die öffentliche Reaktion auf die Eskalation der Gewalt und die Rolle von ICE in derartigen Ereignissen wächst.