Höchstädt: Ortsumgehung Höchstädt: “Die B16 Nord sollte vermieden werden.”

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Höchstädt: Ortsumgehung Höchstädt: “Die B16 Nord sollte vermieden werden.”

Die Bürgerinitiative in Höchstädt, die sich gegen die Ortsumgehung wendet, stellt sich gegen den Landtagsabgeordneten Georg Winter. So lauten die Vorwürfe der BI.

“Die B16 Nord soll vermieden werden”, sagt die Ortsumgehung Höchstädt.

Unsere Zeitung veröffentlichte vor einigen Wochen ein Verkehrskonzept, das der Landtagsabgeordnete Georg Winter für seine Gemeinde Höchstädt entwickelt hat. Ziel des Konzepts ist es, neben der vorgeschlagenen Ortsumgehung im Norden der Stadt auch die Innenstadt möglichst schnell vom Verkehr zu entlasten. Die Bürgerinitiative “B16-Trasse – nein danke” wird nun aktiv. “Die rund 5000 Zuschriften im Artikel machen das Verkehrskonzept 2023 von Herrn MdL Winter nicht einfacher. Wir berücksichtigen ausschließlich die Aussagen zur B16-Neu-Nordumgehung und zur konkurrierenden Bahntrasse sowie zum Lückenschluss”, so der Vorsitzende Siegfried Behringer in einer Pressemitteilung.

In Bezug auf die B16 ist dies eine Falschaussage.

Sie bezieht sich auch auf eine Bildunterschrift, die neben einem Stadtplan von Höchstädt veröffentlicht wurde. Die Darstellung “So könnte Höchstädt nach der Umsetzung des Verkehrsplans 2023 aussehen” ist nach Ansicht der BI unwahr, denn die B16 Neu-Nord gibt es nicht und kann es nach den Behauptungen im Zeitungsbericht auch nicht geben. Die nächste Zeile ist für die weitere Betrachtung von Bedeutung: “Eine wirksame Verkehrsentlastung kann nach Ansicht des Landtagsabgeordneten aber nur erfolgen, wenn der überregionale Verkehr auf die B16 neu Nord und der regionale Verkehr auf die neue Strecke 1171 (Lückenschluss) umgeleitet wird.”

Ist das etwas für die Firma Grünbeck?

Diese Bemerkung zeige, dass Winter begriffen habe, was für Höchstädt notwendig und sinnvoll sei. “Diese Erkenntnis hat für niemanden außer Höchstädt eine Relevanz, sonst hätten wir längst eine echte Umgehungsstraße.” Die CSU, das Umland und die Befürworter haben 2018 mit ihrer neuen Mehrheit im Stadtrat die fertig geplante Straße bewusst eingestampft, um die 2016 zwischen der Stadt Höchstädt und dem Grünbeck-Konzern ausgehandelte Erschließungsstraße für die “ideale” Erschließung einer Bahntrasse zu nutzen.

Das Verkehrskonzept 2023 von Herrn Winter sieht vor, den Verkehr von der B16 kreuzungsfrei auf die Staatsstraße zu leiten. Nach Osten führt ein Kamelbuckel, nach Westen eine Querungsinsel. Von einer notwendigen innerstädtischen Zufahrt für die Grünbeck-Industrie könnte man nur sprechen, wenn es eine bestehende B16-neu-Nordumgehung gäbe. Das… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie weiter in einer anderen Meldung.

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