Höchstädt: AWO-Seniorenheim in Höchstädt veranstaltet eine Protestaktion.

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Höchstädt: AWO-Seniorenheim in Höchstädt veranstaltet eine Protestaktion.

Die Mitarbeiter des AWO-Seniorenheims fordern günstigere Arbeitsbedingungen. Die Gewerkschaft Verdi liefert konkrete Zahlen.

Im AWO-Seniorenheim in Höchstädt gab es eine Protestaktion.

Einsparungen auf Kosten von Bewohnern, Patienten und Personal sind auf Dauer nicht tragbar. Der Personalmangel muss behoben werden, die Arbeit in der Kranken- und Altenpflege muss so organisiert werden, dass sie praktikabel und kontrollierbar ist. Das forderte Roman Martynez.

Die Mitarbeiter des AWO-Seniorenheims in Höchstädt beteiligen sich an einer Protestaktion, die vom Verdi-Gewerkschaftssekretär für das Gesundheitsamt Augsburg angeführt wird. Anlass ist die Landesgesundheitsministerkonferenz, die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ausgerichtet wird. Der Gewerkschaftssekretär: “Es fehlen allein in der Alten- und Krankenpflege über 250000 Pflegekräfte.” Deshalb könne es nicht mehr weitergehen.

Ein Instrument, mit dem sich die Situation in der Alten- und Krankenpflege verbessern ließe.

Trotz der enormen Hürden wurde den “Helden von Corona” alles Notwendige versprochen, um sie für die Dauer der Pandemie bei der Stange zu halten. “Wie lange soll man ihnen noch zumuten, so zu arbeiten?” fragt sich Martynez. Verdi hat in Zusammenarbeit mit der Deutschen Krankenhausgesellschaft und dem Deutschen Pflegerat vor einem Jahr ein Verbesserungstool vorgestellt. Es verschwand jedoch in einer Schublade im Büro des Bundesgesundheitsministers.

Die Ankündigung eines Aufschubs bis 2025 ist ein Schlag ins Gesicht der Corona-Helden. Auch in der Altenpflege gibt es keine Fortschritte. Der Verdi-Vertreter schrie: “So geht man nicht mit den Pflegekräften um.” WIE.

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