Günzburg: Die Freien Wähler in Günzburg sind gegen eine Baumschutzverordnung.

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Günzburg: Die Freien Wähler in Günzburg sind gegen eine Baumschutzverordnung.

Mitglieder der Freien Wähler haben sich auf einer Klausurtagung gegen die Baumschutzsatzung der Stadt ausgesprochen. Warum eigentlich? Worüber wurde noch gesprochen?

In Günzburg sprechen sich die Freien Wähler gegen eine Baumschutzsatzung aus.

Viele Themen, die das tägliche Leben in Günzburg betreffen, standen auf der Tagesordnung der jüngsten Geheimsitzung der Freien Wähler Günzburg. Unter anderem ging es um eine von der Stadt geplante Baumschutzverordnung. “Demzufolge dürfen bestimmte Bäume auf Privatgrundstücken und im öffentlichen Bereich nur nach Rücksprache und Genehmigung durch die Stadtverwaltung gefällt werden. Wir, die Freien Wähler Günzburg, wollen und können diese Regelung nicht unterstützen”, heißt es in der Stellungnahme.

Warum eigentlich? “Eine ähnliche Verordnung in München und anderen Kommunen, die das Fällen eines Baumes ab einem bestimmten Durchmesser untersagte, sah eine vorzeitige Fällung vor Erreichen des kritischen Durchmessers vor”, argumentieren die Freien Wähler. Damit hat die Verordnung genau das Gegenteil von dem erreicht, was beabsichtigt war.” Die Freien Wähler sind daher der Meinung, dass das Pflanzen und Fällen von Bäumen auf jedermanns Grund und Boden innerhalb des gesetzlichen Rahmens erlaubt sein sollte, solange es nach guter, verantwortungsvoller fachlicher Praxis erfolgt. Darüber hinaus sind sich die Freien Wähler einig, dass diese Verordnung zu einer wachsenden Bürokratie führen würde, die nicht erwünscht ist, und dass letztlich der Schutz des persönlichen Eigentums absolut notwendig ist.

Bürgerschaftliches Engagement bei Solaranlagen ist ein Vorschlag der Freien Wähler.

Die Versammlung befasste sich auch mit einer Vielzahl anderer Umweltthemen. Für Anton Gollmitzer ist zum Beispiel die Förderung von Photovoltaikanlagen auf Dächern im öffentlichen und privaten Bereich entscheidend. Ein gangbarer Weg, so der Freie Wähler, wäre hier eine Bürgerbeteiligung an regionalen Fluss-Solar- und Photovoltaikanlagen als Kapitalanlage. Ähnliche Ansätze, so Gollmitzer, hätten sich bereits vielerorts als erfolgreich erwiesen. Hier stünden große Ressourcen zur Verfügung, “die uns unserem Ziel, bis 2050 klimaneutral zu werden, näher bringen.”

Günzburgs Kantinen sollten auf regionale und saisonale Kost setzen.

Sybille Löhle, die Landwirtschaftsbeauftragte der Stadt Günzburg, schlug vor, in den Kantinen der Stadt möglichst regionale und saisonale Lebensmittel von heimischen Bauern zu verwenden. So bliebe die Wertschöpfung vor Ort und gleichzeitig würden die vor- und nachgelagerten Lebensmittelverarbeiter, wie lokale Metzgereien und… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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