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Grief and Anger: Mutter von Libby Squire kritisiert Mörder für Ablehnung eines Treffens

Die Mutter von Libby Squire, die 2019 in Hull von Pawel Relowicz brutal ermordet wurde, hat den Mörder ihrer Tochter als „absoluten Feigling“ bezeichnet, nachdem er zweimal geweigert hatte, sich mit ihr zu treffen. Lisa Squire, 52, hatte um ein persönliches Treffen mit Relowicz gebeten, um Fragen zu klären, doch der Inhaftierte lehnte ihre Anfragen sowohl im ersten als auch im zweiten Jahr ab.

Verweigerte Begegnung erschwert den Heilungsprozess

Libby Squire, eine 21-jährige Studentin, wurde am 1. Februar 2019 von Pawel Relowicz vergewaltigt und ermordet. Ihr Tod hat die Familie erschüttert und eine tiefe Trauer hinterlassen. Zum siebten Jahrestag ihres tragischen Verlusts bat Lisa Squire erneut um ein Treffen mit Relowicz, um Antworten auf offene Fragen zu erhalten – insbesondere, wie ihre Tochter gestorben war. Die einzige Person, die diese Fragen beantworten könnte, ist jedoch der Mörder, der sich verweigert.

„Zweimal hat er mich abgewiesen. Beim ersten Mal zog sich der Prozess bis zum Ende hin, nur um mir dann mitzuteilen, dass er mich nicht sehen möchte, weil er gegen sein Urteil Berufung eingelegt hatte. Im zweiten Jahr weigerte er sich sofort, was mich völlig zerstörte“, erklärte Lisa. Diese Ablehnung habe sie tief getroffen und sie fühle sich, als hätte sie ihre Tochter im Stich gelassen. „Es war, als würde er mit mir ein Spiel spielen“, fügte sie hinzu.

Lisa Squire beschreibt den Mörder ihrer Tochter als „Psychopathen“ und betont, dass dieser immer noch die Kontrolle über einen kleinen Teil ihres Lebens hat. „Er mag keine starken Frauen, aber ich werde ihm nicht erlauben, mich zu kontrollieren“, sagte sie. Sie hat jedoch entschieden, keine weiteren Anfragen zu stellen, um nicht weiterhin das einzige Machtmittel des Mörders zu verstärken.

Eine Mutter kämpft für die Erinnerung an ihre Tochter

Lisa Squire hat ihre Wut und Trauer in eine Kraft verwandelt, die nicht nur ihrer Tochter gewidmet ist, sondern auch dem Kampf gegen Gewalt gegen Frauen. Ihre „It Does Matter“-Kampagne hat bereits dazu beigetragen, die Gesetzgebung in Großbritannien zu ändern, um sexuelle Übergriffe wie das „Flashing“ ernster zu nehmen und als potenzielle Vorboten von Mord zu behandeln. Polizei-Trainings wurden mittlerweile angepasst, um diese Probleme in den Vordergrund zu stellen.

Die Erinnerungen an die Zeit, als Libby vermisst war, sind für Lisa besonders schmerzhaft. Die 48 Tage der Ungewissheit, in denen ihre Tochter verschwunden war, beschreibt sie als „absolute Folter“. Libby wurde schließlich am 20. März 2019 tot im Humber Estuary aufgefunden. „Es war schlimmer, nicht zu wissen, wo sie war, als zu erfahren, dass sie tot war“, sagte Lisa.

Der Moment, in dem sie von der Entdeckung des Leichnams ihrer Tochter erfuhr, beschreibt sie als überwältigend. „Als ich hörte, dass eine Leiche gefunden wurde, wusste ich sofort, dass es Libby war, aber es war immer noch ein schmerzhaftes Wissen“, erinnert sie sich. Der körperliche Schmerz, den sie fühlte, als sie die Bestätigung erhielt, dass ihre Tochter nicht mehr bei ihr war, bleibt unvergessen.

Ein besonders emotionales Detail ist das goldene Halsband, das Libby noch immer um den Hals trug, als ihr Körper geborgen wurde. Es war ein Geschenk von ihrer Mutter zum 21. Geburtstag. „Es war fast so, als ob sie mir noch etwas von sich hinterlassen wollte“, sagte Lisa. Das Halsband, das Libby im Wasser fast nicht überstanden hätte, symbolisiert für Lisa eine letzte Botschaft ihrer Tochter, die nicht zerbrochen ist – ein Zeichen der Bestätigung, dass sie es wirklich war.

Libbys Zimmer bleibt weitgehend unverändert, und ihre Asche steht auf ihrem Bett, umgeben von Stofftieren und einem Kissen. „Ich gehe jeden Morgen in ihr Zimmer, öffne die Vorhänge und sage ‚Guten Morgen, Chicken‘, wie ich es immer gemacht habe. Und abends schließe ich die Vorhänge, sage ‚Gute Nacht, Liebes, wir sehen uns morgen‘“, erklärte Lisa. Dieses tägliche Ritual gibt ihr Trost, und ihre Arbeit für die Erinnerung an Libby fühlt sich an, als sei ihre Tochter immer noch an ihrer Seite.

„In ihrem Tod wurden viele Frauen gerettet“, sagt Lisa, und das sei das Erbe ihrer Tochter. Sie will, dass Libby nicht nur als Opfer erinnert wird, sondern als die inspirierende junge Frau, die durch ihre Tragödie einen bedeutenden Einfluss auf das Leben anderer hatte.

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Thomas Kufus

Thomas Kufus ist Redakteur und Medienanalyst mit Schwerpunkt auf Film, Kultur und digitale Medien. Er schreibt über internationale Kino- und Streamingtrends sowie über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Medienbranche.

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