Gewitter stören die Arbeit von Polizei und Feuerwehr in der Region.

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Gewitter stören die Arbeit von Polizei und Feuerwehr in der Region.

Infolge des Unwetters kommt es am Donnerstagabend zu Unfällen und überfüllten Unterführungen. Die Einsatzleitstelle rechnet in den kommenden Stunden mit weiteren Unruhen.

In der Region stört ein Gewitter die Aktivitäten von Polizei und Feuerwehr.

Am Donnerstagabend kam es in und um Augsburg wegen eines Unwetters zu einigen Polizei- und Feuerwehreinsätzen. “Wir haben eine Menge zu tun”, sagte ein Sprecher der Integrierten Leitstelle Augsburg.

Am Abend kam es auf der Autobahn 8 zwischen den Anschlussstellen Friedberg und Dasing zu einem schweren Verkehrsunfall. Die Richtungsfahrbahn München musste zeitweise komplett gesperrt werden, so die Sprecherin. Ob bei dem Unfall jemand verletzt wurde, war am Abend noch unklar.

Wegen des Sturms in der Gegend werden regelmäßig Rettungskräfte gerufen.

Auch auf der A 8 kam es an der Raststätte Edenberg zu einem Unfall. Ursache war nach Angaben der Sprecherin vermutlich Aquaplaning als Folge des starken Regens.

Auch die Stadt Augsburg war von dem Unwetter betroffen. Mehrere ueberflutete Unterfuehrungen hielten die Feuerwehr auf Trab.

Auch auf dem Abschnitt zwischen Aichach und dem Stadtteil Klingen war eine Unterführung überflutet. Ein Auto mit fünf Personen blieb darin stecken, sagte der Sprecher. Vermutlich hatte sich in der Unterführung eine Menge Schlamm angesammelt. Die Feuerwehr musste den Insassen zu Hilfe kommen.

Deutscher Wetterdienst warnt vor Unwettern bis in die Nacht

Der Deutsche Wetterdienst warnt in Bayern bis in die Nacht zum Freitag vor teils heftigen Gewittern. Örtlich ist mit Starkregen von bis zu 40 Litern pro Quadratmeter in einer Stunde, Hagelkörnern von ein bis zwei Zentimetern Durchmesser und Sturmböen von rund 70 Stundenkilometern zu rechnen. Stellenweise rechnet der Wetterdienst sogar in eng begrenzten Gebieten mit extremem Starkregen um 50 Liter pro Quadratmeter in kurzer Zeit, Hagel mit vier bis fünf Zentimetern Durchmesser und schweren Sturmböen um 100 Kilometer pro Stunde nicht ausgeschlossen. Als Schwerpunkte nennt der DWD wahrscheinlich Südbayern, Mittelfranken und die Oberpfalz. (pwehr)

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