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Gesundheitsbehörden mahnen: Eltern sollen Impfstatus ihrer Kinder überprüfen

Die Gesundheitsbehörden im Vereinigten Königreich rufen Eltern nachdrücklich dazu auf, den Impfpass ihrer Kinder zu kontrollieren. Hintergrund ist die Sorge vor einem Anstieg vermeidbarer, aber potenziell gefährlicher Krankheiten wie Masern und Keuchhusten.

Appell zur Überprüfung des „roten Buches“

Die UK Health Security Agency (UKHSA) warnte in einer Mitteilung auf der Plattform X vor den Risiken solcher Erkrankungen. „Krankheiten wie Masern und Keuchhusten können schwerwiegend verlaufen“, hieß es in dem Statement der primär für England zuständigen Behörde. Die Impfung schütze sowohl das eigene Kind als auch andere. Um zu prüfen, ob Impfungen fehlten, sollten Eltern entweder in das persönliche Kinder-Untersuchungsheft, das sogenannte „red book“, schauen oder ihre Hausarztpraxis kontaktieren.

Dieser Appell wird von den Gesundheitsbehörden in ganz Großbritannien unterstützt. NHS Inform, der Gesundheitsinformationsdienst für Schottland, betont ebenfalls die kritische Bedeutung eines fristgerechten Impfschutzes für einen maximalen Krankheitsschutz. Falls ein Impftermin verpasst wurde, kann einfach ein Nachholtermin bei der Hausarztpraxis vereinbart werden.

Die erste Impfrunde für Säuglinge wird in der Regel im Alter von acht Wochen angeboten, gefolgt von weiteren Dosen nach zwölf und sechzehn Wochen. Zu diesen frühen Immunisierungen gehört häufig der 6-fach-Impfstoff. Manche Säuglinge erhalten kurz nach der Geburt oder mit vier Wochen weitere Impfungen wie BCG und Hepatitis B, wobei das lokale Impfteam in diesem Fall direkt Kontakt aufnimmt.

Historische Erfolge, anhaltende Gefahr

NHS Inform verweist auf den historischen Kontext: Bevor Impfstoffe verfügbar waren, starben im Vereinigten Königreich viele Kinder an Krankheiten wie Keuchhusten, Masern und Polio. Trotz erfolgreicher Impfprogramme existierten die Erreger weiter. „Die meisten Infektionen verursachen milde Erkrankungen. Trotz großer medizinischer Fortschritte kann eine Infektion aber immer noch schwere Krankheit, Behinderung und manchmal Tod verursachen“, so der Dienst.

Der Nutzen der Immunisierung liege darin, dass das Kind bestmöglich gegen gefährliche Krankheiten geschützt sei, was den Eltern Sicherheit gebe. Die meisten Impfungen müssten mehrfach verabreicht werden, um eine Immunität aufzubauen. So seien beispielsweise vier Dosen des 6-fach-Impfstoffs nötig, um einen Schutz für Babys zu gewährleisten. Auffrischungsimpfungen würden später im Leben angeboten, um einen Langzeitschutz zu bieten.

Weitere Impfungen werden üblicherweise in folgenden Altersstufen verabreicht: ein Jahr, drei Jahre und vier Monate sowie im Teenageralter. Eltern, die unsicher sind, werden auf die Website von NHS Inform verwiesen, um detaillierte Informationen zu erhalten.

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Thomas Kufus

Thomas Kufus ist Redakteur und Medienanalyst mit Schwerpunkt auf Film, Kultur und digitale Medien. Er schreibt über internationale Kino- und Streamingtrends sowie über die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Medienbranche.

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