Gersthofen/Augsburg: Augsburger Klärschlamm soll in Gersthofen verbrannt werden.

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Gersthofen/Augsburg: Augsburger Klärschlamm soll in Gersthofen verbrannt werden.

Ein Großauftrag geht an eine Firma aus Gersthofen. Das Problem ist, dass die Verbrennungsanlage noch nicht genehmigt ist.

Augsburger Klärschlamm soll in Gersthofen verbrannt werden.

Die Stadt Augsburg hat in ganz Europa nach einem Abnehmer für ihren Klärschlamm gesucht. Schließlich wurde sie in unmittelbarer Nähe fündig.

30.000 Tonnen Klärschlamm werden die Augsburger pro Jahr an die MVV-Umwelt in Mannheim schicken. Diese wiederum ist für die Beschaffung des Klärschlamms für die geplante Klärschlammverbrennungsanlage auf dem Gelände des Industrieparks Gersthofen zuständig. Dort wird von der MVV Industriepark Gersthofen GmbH eine Klärschlammverwertungsanlage gebaut. Diese befindet sich derzeit im Genehmigungsverfahren, die Anlage soll im Sommer 2024 in Betrieb gehen. Naturschützer lehnen das Projekt ab und fordern einen Stopp.

Für einen Zeitraum von zehn Jahren ist die Entsorgung gewährleistet.

Laut einer Pressemitteilung der MVV ist die Entsorgung für die Stadt Augsburg in den nächsten zehn Jahren mit einer Gesamtmenge von rund 30.000 Tonnen Klärschlamm pro Jahr gesichert. Diese Menge stellt gleichzeitig die Grundlast für die geplante Klärschlammverwertungsanlage im Industriepark Gersthofen dar.

Die MVV freut sich über den Auftrag, der ihren strategischen Ansatz bei der Planung von Klärschlammverwertungsanlagen unterstreicht. “Unser Ziel ist es, die Anlage mit Klärschlammmengen aus der Region zu betreiben. Kurze Transportwege und die regionale Partnerschaft mit der Kläranlage Augsburg sind für uns, aber auch für die Akzeptanz in der Bevölkerung sehr wichtig”, sagt Heinz Mergel, Geschäftsführer des MVV Industrieparks Gersthofen.

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Bevor der Klärschlamm verbrannt werden kann, wird er in dieser Entwässerungsanlage auf der Kläranlage Hirbling getrocknet.

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