Gerda Bochen kämpft sich in Augsburg zurück ins Leben.

0

Gerda Bochen kämpft sich in Augsburg zurück ins Leben.

Es klingt wie aus einem Science-Fiction-Film, wenn man wieder aufwacht. Gerda Bochens erster Gedanke, als sie die Augen öffnet, ist, dass die Mädchen wie Astronauten gekleidet sind.

Gerda Bochen kämpft um ihre Wiederauferstehung.

Gerda Bochen, 79 Jahre alt, kämpfte wegen einer Corona lange Zeit um ihre Existenz in dieser Welt. Inzwischen versucht sie, im wahrsten Sinne des Wortes “wieder Fuß zu fassen”. Mitten in einem Therapieraum der Geriatrischen Rehabilitationsklinik der Hessing-Stiftung in der Butzstraße in Göggingen sitzt sie im Rollstuhl, nachdem sie monatelang bettlägerig war. Die schweren Trainingsgeräte im Raum sind für sie unerreichbar. Ihr selbstgestecktes Ziel ist es, wieder “ein paar Schritte mit dem Rollator gehen zu können”.

Die ersten Erfolge werden von einem interdisziplinären Team aus Pflegekräften, Therapeuten und Ärzten gesehen. Die ältere Person kann bereits für kurze Zeit ohne Hilfe stehen. Sie quittieren mit einem Lächeln und einem Tonfall, als hätten sie sich verhört, als sie auf die Frage, wie lange, die optimistische Schätzung “drei Minuten?” anboten. Sie behaupten, dass “drei Sekunden” an dieser Stelle schon ein Gewinn sind. Andreas Mack, ein Physiotherapeut, ist der stellvertretende Therapieleiter und leitet die Gehbehandlung, die sowohl einzeln als auch in Gruppen durchgeführt wird. Bereits nach zwei Wochen Beatmung sind sowohl Nerven als auch Muskeln in Mitleidenschaft gezogen worden, so Bochens Spezialisten.

Zunächst noch Hoffnung auf einen milden Verlauf

Intensivmediziner Stephan-Andreas Schöniger, Geriater Luca Tankredi, Neurologin Uta Streicher und viele Pflegekräfte um Bereichsleiter Ronny Hadlak kämpften wochen- und monatelang um die Verbesserung von Gerda Bochens Zustand. Immer an ihrer Seite waren Tochter Gabriele Schorer und ihre älteren Brüder Michael und Joachim. Nur dem 83-jährigen Ehemann der Patientin, der zu einer Risikogruppe gehörte, war der Besuch zu seinem eigenen Schutz untersagt. Als die Königsbrunnerin nach einer Knieoperation in den Augsburger Hessing-Kliniken in einem externen Reha-Zentrum stabilisiert werden wollte, steckte sie sich mit Corona an. Zunächst glaubten sie und ihre Familie, dass die Krankheit “mild” verlaufen würde. Doch das Gegenteil trat ein.

Die Seniorin wurde ins Krankenhaus Schwabmünchen eingeliefert und von dort, dem Ernst der Lage entsprechend, an Heiligabend auf die Hessinger Covid-Station verlegt. Was dann geschah, daran kann sie sich heute nur noch bruchstückhaft erinnern. Nur durch die Erzählungen ihrer… Dies ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere Nachricht.

Share.

Leave A Reply