Gemeinderat: Zusamaltheim steht unter großem Druck.

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Gemeinderat: Zusamaltheim steht unter großem Druck.

Im Gemeindegebiet wird eine Gasleitung gebaut. Vertreter der Firmen geben Auskunft.

Durch Zusamaltheim geht ein großer Druck.

Durch das Gemeindegebiet von Zusamaltheim wird bald eine Gashochdruckleitung mit dem Namen “Augusta” verlegt. Sie wird die Städte Wertingen und Kötz bei Günzburg verbinden. Die genauen Pläne für das Projekt wurden dem Zusamaltheimer Gemeinderat von der federführenden Bayernets GmbH, die den Stadtwerken München und Augsburg gehört, übergeben. Es soll bis Ende 2024 fertiggestellt sein.

Nach den derzeitigen Planungen wird eine Gasleitung mit einem Druck von rund 100 bar unter dem Sportplatz hindurch und über Glött nach Kötz verlaufen. Danach muss das Gelände dafür erschlossen werden, was allerdings mit Kosten verbunden ist.

Wie Ratsmitglied Josef Schmalz den Vertretern der Bayernets verriet, ist er davon persönlich betroffen. Er erkundigte sich deshalb, was passieren würde, wenn ein Grundstückseigentümer Einspruch erhebt. Die Vertreter des Konzerns antworteten, dass dies nicht möglich sei, da die Leitung im öffentlichen Interesse liege. Sollten sich jedoch für einen Landbesitzer wesentliche Probleme ergeben, wie z.B. ein Landwirt, der seinen Hof vergrößern möchte, könne er sich an die Bayernets wenden.

Dies müsse aber so schnell wie möglich geschehen, um zu vermeiden, dass es zu Änderungen kommt, nachdem der Plan bereits feststeht.

Die Machbarkeitsuntersuchungen und Planungen für das Großprojekt sind bereits abgeschlossen, derzeit laufen die Vorbereitungen für das Planfeststellungsverfahren. Die Pläne, einschließlich der genauen Trassenführung, werden öffentlich gemacht, der Baubeginn ist für Anfang 2024 geplant.

“Weitere Informationen sind unter https://www.bayernets.de/infrastruktur/netzentwicklung auf der Website der Bayernets GmbH zu finden.”

Der Neubau einer Doppelgarage in der Zusamaltheimer Ludwig-von-Wirkau-Straße stand am Montagabend in der Zusamaltheimer Gemeinderatssitzung neben Bauvorhaben im Freistellungsverfahren ebenfalls auf der Tagesordnung. Das Gremium entschied sich einstimmig für die Genehmigung, da die Unterschriften der Anlieger eingeholt worden waren.

Aufgrund von Problemen bei der Sicherstellung der notwendigen Leitungen hat Bürgermeister Stephan Lutz eine leichte Verzögerung im neuen Baugebiet in der Oberen Dorfstraße angekündigt.

Der Wasseranschluss in der Dorferneuerung fehlt nach Angaben des Bürgermeisters noch, aber das Seitenfenster des Pavillons ist zwischenzeitlich gebaut worden. In der Zwischenzeit sei die Sitzbank umgebaut worden, so Lutz.

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