Gelbe Eiswarnung für London nach Sturm Chandra
Nach dem Durchzug von Sturm Chandra, der weite Teile des Vereinigten Königreichs mit starken Regenfällen und Überschwemmungen überschwemmte, hat der Met Office für London und große Teile des Landes eine gelbe Eiswarnung ausgegeben. Diese gilt für die Nacht zum Mittwoch und wird voraussichtlich bis 10 Uhr am Mittwochmorgen anhalten.
Gefahr durch glatte Straßen und Gehwege
In der Nacht sind die Temperaturen stark gesunken, und es wird erwartet, dass sie unter den Gefrierpunkt fallen, was die Gefahr von Eisbildung auf Straßen, Gehwegen und Radwegen erhöht. Das Met Office hat die Bevölkerung aufgerufen, vorsichtig zu sein und Verletzungen durch Stürze zu vermeiden.
Die Temperaturen in London werden dabei nicht unter 4°C sinken, doch die Warnung bleibt für das gesamte Großraumgebiet in Kraft. Commuter wurden darauf hingewiesen, mehr Zeit für ihre morgendlichen Reisen einzuplanen, da Verzögerungen und Straßensperrungen zu erwarten sind.
Die eisigen Bedingungen folgen auf den heftigen Sturm Chandra, der am Dienstag über das Land fegte. Dieser brachte starke Regenfälle, die zu Überschwemmungen führten und zu zwei schweren Hochwasserwarnungen, die Lebensgefahr signalisierten. Mehr als 100 weitere Flutwarnungen und 237 Flutalarme waren landesweit in Kraft.
Der Sturm verursachte zudem Straßen- und Schienenabschnitte, die gesperrt werden mussten, sowie zahlreiche Stornierungen von Fähren und Flügen. Besonders betroffen waren Schulen, die in einigen Gebieten Englands und Nordirlands geschlossen wurden, und Tausende von Haushalten, die ohne Strom waren. In Irland sorgte der Sturm für ähnliche Zerstörungen, wobei in Dublin und der Umgebung Überschwemmungen gemeldet wurden.
Die extremen Wetterbedingungen könnten bis Freitag andauern und weiterhin die Reisen über das ganze Land hinweg stören. Der Nationale Eisenbahnverband warnte bereits davor, dass das stürmische Wetter auch in den kommenden Tagen Auswirkungen auf Züge in England, Schottland und Wales haben könnte.