Gefahr am Ausflugsziel: Es ist schon mehrfach vorgekommen, dass Betrunkene den “Heiligen Berg” im Kloster Andechs hinuntergestürzt sind.

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Gefahr am Ausflugsziel: Es ist schon mehrfach vorgekommen, dass Betrunkene den “Heiligen Berg” im Kloster Andechs hinuntergestürzt sind.

Regelmäßig verunglücken Menschen auf dem Rückweg vom Kloster Andechs. Die Polizei, die Stadt, der Förster und das Kloster bemühen sich, die Unfälle so gering wie möglich zu halten.

Immer wieder stürzen Betrunkene den “Heiligen Berg” des Klosters Andechs hinunter.

Rund um das Kloster Andechs gibt es viele Schilder. “Absturzgefahr!”, steht auf einem davon. “Weichen Sie nicht vom Weg ab!” “11 Tote bis jetzt”, sagt ein anderes, das schon weit in die Jahre gekommen ist. In die 11 hat jemand eine 13 gemeißelt, indem er durch sie hindurchgekratzt ist.

Gefahr im Kloster Andechs: Immer wieder stürzen Betrunkene den Berg hinunter.

Die tatsächliche Zahl der Todesopfer ist noch nicht bekannt, aber die Botschaft ist klar: Der Weg vom Heiligen Berg durch den Staatsforst nach Herrsching am Ammersee kann gefährlich sein, wenn man über die verbliebenen Geländer in der Nähe des Klosters klettert, die Wege verlässt oder nicht den gebauten Waldweg nimmt. Und vor allem, wenn man zu viel Klosterbier getrunken hat und spät in der Nacht unterwegs ist. Schwere Unfälle ereignen sich regelmäßig.

Daniel Pleyer, der Kommandant der Herrschinger Feuerwehr, war dabei, als kürzlich ein 27-jähriger Mann aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck gerettet werden musste. Nach Angaben der Polizei war er am 12. Juni, einem Samstag, gegen 21.20 Uhr, offenbar alkoholisiert, auf dem Rückweg vom Kloster in den Kienbach gestürzt; das Wasser war laut Pleyer rund 40 Meter tief. Der Mann hatte vorgehabt, einen seiner sechs Begleiter zu überholen, doch einer von ihnen schaffte es nur, seinen Rucksack zu packen. Die Verletzungen des 27-Jährigen waren erheblich, aber nicht lebensbedrohlich. In der BG Unfallklinik Murnau wird er weiter behandelt.

Das Benediktinerkloster Andechs ist berühmt für sein Bier.

dpa-Foto von P. Kneffel

Pleyer, der Kommandant der Feuerwehr, behauptet, es sei nie jemand anders schuld gewesen. Er spricht von tragischen Einzelfällen, “bei weiß Gott wie vielen Tausenden von Wanderern”. Die Liste ist lang.

2019… Dies ist eine gekürzte Version der Informationen. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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