Friedberg steht eine potenziell gefährliche Badesaison bevor, weil es viele Nichtschwimmer gibt.

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Friedberg steht eine potenziell gefährliche Badesaison bevor, weil es viele Nichtschwimmer gibt.

Auch das Friedberger Stadtbad war wegen der Corona-Pandemie mehrere Monate geschlossen und wird erst nach den üblichen Sommerferien wieder öffnen.

Friedberg warnt, dass die Badesaison in diesem Sommer wegen der vielen Nichtschwimmer unsicher sein wird.

Verständlich, aber nicht gut: Das Friedberger Stadtbad wird nach der korona-bedingten Zwangsschließung nicht vor dem Herbst wiedereröffnet, weil sich die Investition für die maximal fünf möglichen Öffnungswochen nicht lohnt.

TSV Friedberg: Für 70 Kinder wird es keinen Schwimmunterricht geben.

Das kann man im Sinne der Freizeitgestaltung akzeptieren. Problematisch ist jedoch die Tatsache, dass der Schwimmunterricht für den Rest des Schuljahres ausfällt. Der Schulschwimmunterricht, aber auch Kurse bei örtlichen Vereinen und privaten Schwimmschulen wurden wegen der Corona-Pandemie monatelang abgesagt. Rund 70 Jugendliche hätten beim TSV Friedberg schwimmen gelernt, wenn sie nicht seit März 2020 keinen Unterricht mehr hätten besuchen können.

Die DLRG rechnet mit weiteren wasserbedingten Pannen.

Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) rechnet daher im Sommer 2021 mit mehr Problemen und Unfällen im und am Wasser als im Vorjahr. Auch in den örtlichen Badegewässern wie dem Friedberger See werden mehr Kinder schwimmen, die nur schlecht oder gar nicht schwimmen können. Deshalb ist in diesem Jahr an allen Gewässern mehr Vorsicht geboten. Schwimmunterricht und -kurse müssen ab Herbst so gut wie möglich beworben werden. Denn der Rückstau kann lebensbedrohlich sein, und bei begrenzten Hallenbadkapazitäten wird es schwierig sein, ihn aufzuholen.

Siehe auch: Hallenbad ist immer noch geschlossen: “Wir ziehen Nichtschwimmer auf”

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