Freitags gingen die Teilnehmer statt in die Schule zu Vorführungen. Das Fernstudium ist in den letzten Jahren zum Standard geworden. Die Gruppe um den Aichacher Friedberg ist immer noch aktiv.

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Freitags gingen die Teilnehmer statt in die Schule zu Vorführungen. Das Fernstudium ist in den letzten Jahren zum Standard geworden. Die Gruppe um den Aichacher Friedberg ist immer noch aktiv.

Was machen die “Aichacher Freitage für die Zukunft”-Aktivisten während der Pandemie?

Ist der Gang zur Schule nicht ein Zeichen dafür, dass es keinen Klimastreik geben wird? Nein, denn die Leute haben sich online etabliert und arbeiten weiter an ihren Zielen.

“Jetzt erst recht”, behauptet der Autor. Wir schreiben das Jahr 2019, das Klimagesetz ist gerade unterschrieben worden, und die “Zukunft”-Aktivisten verachten den Freitag. Zu Recht, wie das Bundesverfassungsgericht im April auf die Klage einer Gruppe von Klimaaktivisten hin feststellte. Im Klimagesetz der Bundesregierung fehlen ausreichend konkrete Maßnahmen, um den CO2-Ausstoß bis 2031 zu senken. Ein Wandel ist nötig. Hannah Herrmann, eine 20-jährige Deutsche aus Aichach, sagt, dass wir genau das brauchen. “Es kommt auf die Perspektive an.” Um das im Pariser Klimaabkommen von 2015 festgelegte 1,5-Grad-Ziel zu erreichen, sind ihrer Meinung nach wichtige politische Entscheidungen nötig. Hier gelte es, die Macht zu nutzen.

Die Corona-Aktivisten denken an den “Fridays for the Future” über neue Aktivitäten nach.

Ziel ist es, den globalen Temperaturanstieg durch den Klimawandel auf maximal 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Entscheidungen diesbezüglich finden nicht nur auf Bundesebene, sondern auch auf Landes- und Kommunalebene statt. Ihre Nachbarschaftsorganisation überlegt deshalb, echte 1,5-Grad-Forderungen an die Stadt zu stellen. Dazu wollen sie zunächst mit Fachleuten sprechen. In den zwei Jahren des Aktivismus hat die Motivation keineswegs abgenommen, im Gegenteil. “Stillschweigend nichts tun – das könnte ich nicht”, erklärt Herrmann. “Am Anfang waren wir uns aber gar nicht sicher, ob wir eine Ortsgruppe gründen sollten.” Doch es gab eine Gruppe, die erste Demonstration stand vor der Tür und wurde ein voller Erfolg, wie die Aichacherin begeistert berichtet.

Wer sind Fridays for Future und was machen sie derzeit?

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Allein in Bayern gibt es über 100 lokale Fridays for Future-Gruppen, die sich über WhatsApp oder Telegram organisieren. Außerdem haben sie einen Instagram-Account… Dies ist eine Kurzfassung der Informationen. Lesen Sie weiter.

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