Freie Wähler: Aiwanger ist als Parteichef wiedergewählt worden, jetzt geht es nach Berlin.

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Freie Wähler: Aiwanger ist als Parteichef wiedergewählt worden, jetzt geht es nach Berlin.

Bei den Freien Wählern ist er unwidersprochen, aber Hubert Aiwanger will über Bayern hinaus expandieren.

Aiwanger ist als Chef der Freien Waehler wiedergewaehlt worden, nun wartet Berlin auf ihn.

Hubert Aiwanger ist als Chef der Freien Waehler wiedergewaehlt worden, und die Partei will nun bei der kommenden Bundestagswahl in den Bundestag einziehen. Auf dem Landesparteitag am Samstag im Nürnberger Sportstadion erhielt der bayerische Vize-Ministerpräsident und Wirtschaftsminister 95 Prozent der 174 abgegebenen Stimmen. Es gab niemanden, der den 50-Jährigen herausforderte. Aiwanger hat dank der Unterstützung durch seine Partei einen Vorsprung vor Berlin.

“Nach der Regierungsbeteiligung in Bayern müssen wir auch in Berlin mitmachen. Wir kommen nach Berlin, weil Deutschland uns braucht”, sagte er in Nürnberg. Die “löchrige Bundesregierung” sei von “ideologischen Verirrungen” geprägt und drifte immer weiter von der Mitte der Gesellschaft weg. Als Beispiel nannte er die Corona-Politik zur Notbremse des Bundes. Die Freien Wähler würden nicht dulden, dass Personen, “die noch kein Rathaus von innen gesehen haben”, die Dächer von Rathäusern “abdecken”.

“Vom armen Schlucker bis zum reichen Geschäftsmann” werde seine Partei Politik für alle machen, sagte er. In bundesweiten Umfragen liegen die Freien Wähler, die in Bayern mit der CSU regieren, derzeit allerdings bei rund 3 Prozent. Trotzdem rechnet sich Aiwanger eine “50:50”-Chance aus, bei der Bundestagswahl im September die 5%-Hürde zu nehmen.

Freie Wähler: Aiwanger warnt vor neuen Schließungen in der Corona-Krise

In der Corona-Politik hat er vor neuen Schließungen gewarnt. Es sei notwendig, jetzt für den Herbst vorzusorgen, sagte er. “So wie es jeder gute Bauer macht, der im Sommer das Heu macht, damit er im Winter die Tiere füttern kann. ” Man könne nicht immer erst reagieren, “wenn es klappert”, sagte er. Außerdem sprach er sich dafür aus, die Maskenpflicht in Schulen aufzuheben, wenn die Zahlen niedrig bleiben. In der Sommerhitze sei es den Kindern nicht zuzumuten, “dass Wasser aus ihnen heraus tropft”.

Aiwanger ist seit 2006 Landesverbandschef, seit 2008 Landtagsabgeordneter und seit 2010 Bundesvorsitzender der Freien Wähler. Unter seiner Führung gelang den Freien Wählern der Einzug in den Landtag nach… Dies ist eine kurze Zusammenfassung. Lesen Sie eine weitere Nachricht.

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