Forscher entdecken Weg, um Malaria mit Mücken zu beseitigen

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Forscher vom Imperial College London haben eine genetische Veränderung entwickelt, die den Weg für die Beseitigung von Malariamücken ebnen wird. Wissenschaftler sagen, dass die Veränderung das Geschlechtsverhältnis von Anopheles gambiae-Mücken in Käfigen verzerrt, indem sie eine sogenannte “Gen Drive” -Technologie verwenden.

Wirksam bei der Bekämpfung natürlicher Mückenpopulationen

Die Modifikation des Forschungsteams zwingt Mücken dazu, mehr männliche Nachkommen zu produzieren, was schließlich dazu führen kann, dass keine Frauen geboren werden. Dies könnte den totalen Zusammenbruch ihrer Bevölkerung erleichtern. Das Experiment ist der erste erfolgreiche geschlechtsverändernde Genantrieb, der jemals entwickelt wurde, ein Maßstab für Wissenschaftler, da erwartet wird, dass die Modifikationen bei der Regulierung natürlicher Mückenpopulationen sehr wirksam sind.

Aufzeichnungen zufolge gab es 2018 rund 228 Millionen Malariafälle und 405.000 Todesfälle. Seit dieser Zeit haben Gesundheitsexperten neue Interventionen entwickelt, die letztendlich die Malaria beseitigen werden. Wissenschaftler sagen, dass es weltweit ungefähr 3.500 Arten von Mücken gibt und nur ungefähr 40 Arten die Krankheit übertragen können. Die genetische Veränderung wurde Anopheles gambiae-Mücken verabreicht, einem wichtigen Malariavektor in Afrika südlich der Sahara.

Sex-Distorter-Gen verbreiten

Die Forscher hoffen, dass die Anopheles-Gambiae-Mücken mit geschlechtsverzerrendem Genantrieb in Zukunft die männliche Tendenz verbreiten und den Zusammenbruch der Populationen lokaler Mücken, die Malaria übertragen, verursachen. Da nur Frauen Blutmahlzeiten beißen und konsumieren, können nur sie die Krankheit weitergeben. Dies bedeutet, dass die Modifikation einen doppelten Effekt haben könnte, indem die Mückenpopulation auf kleinere Frauen ausgerichtet wird, noch bevor ihre Population zusammenbricht.

Die laborbasierten Versuche wurden an Mückenpopulationen in Käfigen durchgeführt. Weitere Tests sind erforderlich, bevor die Forscher erwägen, eine dieser modifizierten Mücken in freier Wildbahn freizusetzen. Die Ergebnisse der Experimente sollen am 12. Mai in Nature Biotechnology veröffentlicht werden.

Ein wichtiger Meilenstein

Laut Professor Andrea Crisanti, leitende Wissenschaftlerin und Fakultät für Naturwissenschaften, Department of Life Sciences bei Imperial, ist die Studie ein wichtiger Meilenstein in Bezug auf die Vorurteile gegenüber den Nachkommen der Mücken. „Diese Studie stellt einen wichtigen Meilenstein in dem lang ersehnten Ziel dar, die Nachkommen der menschlichen Malariamücke so zu beeinflussen, dass nur nicht beißende Männchen produziert werden. Ein nachweislich treibender Sexualverzerrer eröffnet Wissenschaftlern eine neue Möglichkeit, genetische Vektorkontrollen für Malaria zu entwickeln, um die Krankheit auszurotten “, sagte Dr. Crisanti.

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