Fischach: Es gibt 29 Standorte, die fehlen: So will Fischach die Kindergartensituation verbessern.

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Fischach: Es gibt 29 Standorte, die fehlen: So will Fischach die Kindergartensituation verbessern.

Fischach hat insgesamt 29 Kindergartenplätze zur Verfügung. Durch die Anmietung von Räumen und eine stärkere Gruppenvorbereitung soll sich die Situation aber entspannen.

Es fehlen 29 Plätze: Damit will Fischach die Kindergartensituation verbessern.

Bei der Einbringung des Haushalts 2021 machte Bürgermeister Peter Ziegelmeier deutlich, dass die Marktgemeinde Fischach aufgrund der finanziellen Situation um eine Erhöhung der Steuern und Gebühren nicht herumkommt. So stand in der jüngsten Sitzung des Marktgemeinderates unter anderem die Überarbeitung der Satzung für die Erhebung der Hundesteuer auf der Tagesordnung.

Geschäftsstellenleiter Rudolf Thoma erläuterte detailliert das mit der Erhöhung der Hundesteuer verbundene Defizit. Er erläuterte, dass das Geld aus dieser Steuer derzeit rund 20.500 Euro für die Marktgemeinde beträgt. Der erste Hund koste 50 Euro, der zweite 100 Euro, jeder weitere Vierbeiner 150 Euro und Kampfhunde würden 400 Euro kosten. In Fischach werden 364 Hunde von 297 Haushalten gehalten. Für die Vierbeiner wurden im Gemeindegebiet 24 Hundetoiletten mit Spendern für Hundekotbeutel aufgestellt. “Allein die Entleerung dieser Mülleimer kostet jährlich rund 19.000 Euro”, so Thoma. “Hinzu kommen jährliche Gebühren von 2.100 Euro für Hundetoiletten und der Verwaltungsaufwand für die Abrechnung der Hundesteuer.”

In Fischach kostet die Haltung von Kampfhunden immer noch 400 Euro.

Der Amtsleiter schlug deshalb vor, die Gebühr für den ersten Hund auf 75 Euro, für den zweiten auf 120 Euro und für den dritten auf 200 Euro zu erhöhen. Der Betrag für Kampfhunde soll bei 400 Euro bleiben, aber die Hundesteuer soll nicht mehr durch Vorlage eines Negativzeugnisses auf den Normalpreis reduziert werden. Kritisiert wurde auch der Wegfall der bisherigen Züchtersteuer. Das Halten von Hunden ist durch das neue Gesetz nur noch aus Erwerbsgründen steuerfrei. Hunde sind auch nur für das Jahr steuerfrei, in dem sie aus einem subventionierten Haustierheim oder Tierasyl übernommen werden.

In der anschließenden Debatte begrüßten u.a. Ines Penzhorn und Michael Menner die Erhöhung der Hundesteuer, um das Defizit in diesem Bereich auszugleichen. Abgelehnt wurde hingegen der Bestandsschutz der bisher sichergestellten Kampfhunde zum Einheitspreis. Auf die Besitzer kommen nun jährliche Gebühren von 200 Euro zu.

In den diesjährigen Saisonkarten für das Fischacher Naturfreibad ist sie nicht enthalten.

Auch die Öffnungszeiten des Naturfreibades wurden aufgrund der Corona-Pandemie geändert… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie weiter in einer anderen Newsmeldung.

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