Eritreische Flüchtlinge inszenieren einen Protest in Dillingen.

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Eritreische Flüchtlinge inszenieren einen Protest in Dillingen.

Eritreer in Dillingen beschweren sich über eine Vielzahl von Problemen mit den Behörden, nicht nur über ihre eigenen.

Eritreische Flüchtlinge demonstrieren in Dillingen.

Mehr als 150 Eritreer haben am Samstag an einer Demonstration in Dillingen teilgenommen. Viele der Flüchtlinge, meist Männer, haben den Flüchtlingsstatus oder subsidiären Schutz erhalten. Viele von ihnen sind verheiratet. Sie warten auf die Zusammenführung mit ihren Verwandten in den Ersatzflüchtlingsländern, die sich teilweise in lebensbedrohlichen Situationen befinden. Nach Angaben des Dillinger Asylhelferkreises gibt es in der Region eine große Anzahl von Männern.

Eritreer in Dillingen geben Auskunft über die Problematik.

Auf dem Weg vom Schloss über die Dillinger Königstraße zum Ulrichsplatz wurden Teilnehmer und Passanten auf die Dringlichkeit des Anliegens aufmerksam gemacht, das auf vielen Plakaten und in vorgetragenen Forderungen zu lesen war. Nach offiziellen Angaben sind weit mehr als 80 Prozent der eritreischen Flüchtlinge in Deutschland Männer. Sie sind wegen der katastrophalen Menschenrechtslage in dem Land geflohen.

Viele haben Flüchtlings- oder subsidiären Schutz erhalten. Ein großer Teil von ihnen ist verheiratet. Sie warten auf die Zusammenführung mit ihren Verwandten, die sich in anderen Flüchtlingsländern befinden, zum Teil unter lebensgefährlichen Bedingungen. Wir haben eine große Anzahl von Männern, die bei uns arbeiten.

Kritik an der Bearbeitungszeit der deutschen Botschaft

Die vier Redner beklagten in persönlichen Bemerkungen das fehlende Recht auf Familienzusammenführung und Familienleben und drückten ihre Trauer, ihr Entsetzen und ihre Verzweiflung aus. Sie sagten, dass Familien über mehrere Jahre getrennt werden. Die bürokratischen Anforderungen seien teilweise unerfüllbar, die Bearbeitungszeiten insbesondere an den deutschen Botschaften unerträglich.

Sie machten in all ihren Aussagen deutlich, dass die Unzumutbarkeit innerhalb der derzeitigen Gesetzes- und Verordnungsverordnung von Tag zu Tag schwerfälliger wird. Meistens geht es darum, von der eritreischen Botschaft einen Reisepass zu bekommen. Flüchtlinge außerhalb Eritreas können nur dann einen eritreischen Pass beantragen, wenn sie eine Erklärung unterschreiben, in der sie ihre Flucht bedauern und sich bereit erklären, eine Wiederaufbaugebühr in Höhe von 2% ihres Gehalts zu zahlen. Dies ist bei uns nicht möglich, wohl aber bei der Familie in Eritrea.

Die Redner waren sich einig in ihrer Weigerung, die Maßnahmen zu akzeptieren. “Wir sind vor dem… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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