Donauwörth: Die SPD will weniger Wahlplakate, heißt es in Donauwörth.

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Donauwörth: Die SPD will weniger Wahlplakate, heißt es in Donauwörth.

Die SPD-Stadtratsfraktion will das Aufstellen von Wahlplakaten in Donauwörth unterbinden.

Die SPD will weniger Wahlplakate in Donauwörth.

“Wir wurden von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern angesprochen, die übermäßige Plakatwerbung für die anstehende Bundestagswahl einzudämmen”, heißt es in einem Antrag, der unserer Redaktion vorliegt, und weiter: “Wir bitten daher, die Wahlwerbung auf städtischen Großtafeln im Stadtgebiet und in den Stadtteilen künftig einzuschränken.”

Sowohl der Klimaschutz als auch der nachhaltige Umgang mit Ressourcen wie Papier, Leim, Farbe und Benzin beim Auf- und Abbau erforderten es, so die Sozialdemokraten, “eine großflächige und übermäßige Plakatierung zu vermeiden.” Außerdem sei diese Art des Wahlmarketings “nur bedingt zeitgemäß” und “sollte auf wenige, aber repräsentative Bereiche in der Stadt konzentriert werden.” Informationen zur Wahl würden anders als bisher über verschiedene Internetplattformen, soziale Netzwerke und die Verteilung von Wahlwerbung an jeden Einzelnen geliefert.

Er behauptet, dass die Plakatierung Kosten spart, indem sie die Menge der Plakate begrenzt, und dass sie zu einem fairen Wahlkampf beiträgt, indem sie allen Parteien die gleiche Werbefläche bietet. Außerdem entlastet er die Verwaltung, die nun im digitalen Zeitalter für jede zugelassene Partei einen Platz auf den riesigen Tafeln reservieren kann. Der Bauhof wird nicht mehr verpflichtet sein, schlecht platzierte Plakate an unzulässigen Stellen wie Ein- und Ausgängen oder bei eingeschränkter Sicht zu entfernen und an die entsprechenden Parteien zurückzugeben. (dz)

Siehe auch:

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