Dießen: Ein Dießener Segler belegt den ersten Platz bei der Starboot-Weltmeisterschaft.

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Dießen: Ein Dießener Segler belegt den ersten Platz bei der Starboot-Weltmeisterschaft.

In Kroatien wurde der Dießener Segler Kilian Weise Vize-Europameister. Er freut sich auf eine weitere gute Saison. Er hat sein Hobby zum Beruf gemacht.

Ein Dießener erreicht die Spitze der Starboot-Weltrangliste.

Kilian Weise, Starbootsegler des Dießener Segelclubs, ist in Kroatien Vize-Europameister geworden und freut sich auf eine starke Regattasaison.

“Lang war die Zwangspause durch Corona”, schildert Kilian Weise (26) , der nach dem Studium sein Hobby zum Beruf gemacht hat und nun auf Regatten rund um die Welt segelt. Im Winter gab es keine internationalen Regatten mehr, so konnte Weise nur lokal trainieren. Im März fand jedoch die erste Regatta in den Vereinigten Staaten statt. Beim Bacardi Cup belegte er den fünften Platz. Die Saison fing gut an. Die Star Sailors League in Riva mit vier Trainingstagen war ein eher magerer Start.

Nach zwei Rennen führt Kilian Weise das Feld an.

Dann wurden die Europameisterschaften in Split ausgetragen. Alles lief reibungslos ab. Das deutsche Team mit Hubert Merkelbach und Kilian Weise lag an den ersten beiden Tagen der Meisterschaft souverän in Führung. Die Bedingungen bei den Europameisterschaften in Kroatien hätten kaum besser sein können. Sieben von sieben geplanten Wettfahrten konnten gesegelt werden. Bei leichten Winden aus dem Norden und starken Seebrisen war für reichlich Abwechslung gesorgt. 34 Teams aus 20 Nationen gingen an den Start. Bei perfekten Winden von 12 bis 15 Knoten aus Südwest führten Merkelbach, Ex-Europameister und Präsident der Starbootklasse vom Bodensee, und Weise das Feld nach zwei Wettfahrten am ersten Tag an. “Es waren sehr schöne Bedingungen am ersten Tag der Europameisterschaft. Ich hatte einen tollen Renntag mit Kilian Weise und hoffe auf mehr davon”, sagte Merkelbach. Bei ähnlichen Bedingungen verteidigte das deutsche Team am zweiten Tag seine Führung mit einem Sieg und einem sechsten Platz.

Die Schwachwindbedingungen am nächsten Tag beendeten ihre Siegesserie, nun bremsten sie buchstäblich die leicht drehenden Winde aus dem Norden aus und fielen in der Gesamtwertung zurück.

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