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Die US-Rohölvorräte steigen weniger als erwartet an

ANKARA

Laut Angaben der Energy Information Administration (EIA) vom Mittwoch sind die Rohölbestände der USA in der vergangenen Woche weniger gestiegen als erwartet.

Die kommerziellen Rohölvorräte stiegen in der Woche bis zum 20. März um 1,6 Millionen Barrel oder 0,4% auf 455,4 Millionen Barrel, wie die UVP-Daten zeigten. Die Markterwartung war ein Anstieg von 2,77 Millionen Barrel. Die Lagerbestände stiegen in der Vorwoche um 1,95 Millionen Barrel.

Die strategischen Erdölreserven, die nicht in den kommerziellen Rohölvorräten enthalten sind, blieben letzte Woche unverändert bei 635 Millionen Barrel.

Die Benzinvorräte hingegen gingen in diesem Zeitraum um 1,5 Millionen Barrel oder 0,6% auf 239,3 Millionen Barrel zurück. Während die Markterwartung für Benzinvorräte um 660.000 Barrel zurückging, gingen sie in der Vorwoche um 6,2 Millionen Barrel zurück.

Rohölproduktion gesunken

Die Rohölimporte der USA gingen in der Woche bis zum 20. März um 422.000 Barrel pro Tag (bpd) auf 6,12 Mio. bpd zurück, und die Rohölexporte gingen laut UVP-Daten um 528.000 bpd auf 3,85 Mio. bpd zurück.

Die Rohölproduktion in den USA ging in der Woche bis zum 20. März ebenfalls um 119.000 bpd auf 13 Mio. bpd zurück, wie die UVP-Daten zeigten. Die Rohölproduktion der USA erreichte in der Woche zum 28. Februar erstmals ein Allzeithoch von 13,1 Mio. bpd.

Laut dem Short-Term Energy Outlook-Bericht der UVP für März wird die Rohölproduktion der USA im Jahr 2020 voraussichtlich durchschnittlich 13 Mio. bpd betragen.

Das Land übertraf im November 2018 Saudi-Arabien und dann Russland und wurde zum weltweit größten Rohölproduzenten.