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Die Türkei verhaftet 40 Verdächtige wegen FETO-Verbindungen

ISTANBUL / ANKARA

Türkische Streitkräfte verhafteten mindestens 40 Personen wegen ihrer mutmaßlichen Verbindungen zur Fetullah Terrorist Organization (FETO), der Gruppe, die hinter dem 2016 besiegten Staatsstreich steht, teilten Sicherheitskräfte am Dienstag mit.

Es wurde festgestellt, dass die Verdächtigen über Festnetz- und Münztelefone mit ihren Terrorpartnern in Kontakt standen.

In 12 Provinzen wurden gleichzeitig Anti-Terror-Operationen mit Sitz in Istanbul gestartet. Bisher wurden 34 Verdächtige zusammengetrieben. Die Bemühungen, sechs weitere Verdächtige zu erfassen, dauern an.

Die Anti-Terror-Polizei verhaftete sechs Verdächtige bei Operationen in der Hauptstadt Ankara. Die Suche nach vier weiteren ist noch nicht abgeschlossen.

FETO und sein in den USA ansässiger Führer Fetullah Gulen haben den am 15. Juli 2016 besiegten Staatsstreich inszeniert, bei dem 251 Menschen den Märtyrertod erlitten und fast 2.200 verletzt wurden.

Ankara beschuldigt FETO, hinter einer langjährigen Kampagne zum Sturz des Staates durch die Infiltration türkischer Institutionen, insbesondere des Militärs, der Polizei und der Justiz, zu stehen.

* Schreiben von Jeyhun Aliyev