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Die Schweiz verlängert das Verbot von Großveranstaltungen um einen Monat

GENF

Die Schweiz hat am Mittwoch das Verbot großer Versammlungen um einen Monat verlängert, da die Zahl der Coronavirus-Fälle stark angestiegen ist.

Das Verbot verbietet es, bis zum 1. Oktober Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen abzuhalten.

Die Regierung hat auch das Tragen von Masken auf Flügen ab dem 15. August vorgeschrieben.

Am Mittwoch meldeten die Gesundheitsbehörden 274 weitere Virusfälle, womit sich die Zahl auf 37.169 erhöhte.

Die Zahl der Todesopfer durch COVID-19 hat 1.991 erreicht und die Wiederherstellungen liegen nach Angaben der US-amerikanischen Johns Hopkins University bei 32.700.

Alain Berset, der für Gesundheit zuständige Minister, betonte, dass die aktuelle Situation "unter Kontrolle" sei, da sowohl er als auch Präsident Simonetta Sommaruga die Bürger aufforderten, zusätzliche Verantwortung zu übernehmen.

Die Sperrung der Schweiz Ende Februar hatte dramatische Auswirkungen, drückte die Kurve ab und ermöglichte es den Behörden, die Maßnahmen schrittweise zu lockern.

Von einem Höhepunkt im März an sank die Zahl der Neuerkrankungen Anfang Juni auf rund ein Dutzend, zusammen mit einem Rückgang der Krankenhausfälle und Todesfälle.

Als sich die Fälle nach der Lockerung der Beschränkungen ab dem 6. Juli wieder verschärften, mussten Passagiere in öffentlichen Schweizer Verkehrsmitteln über 12 Jahren Gesichtsmasken tragen oder eine Geldstrafe zahlen.