Die Schäfer im Landkreis Donau-Ries haben Angst vor Wölfen und schlagen Alarm.

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Die Schäfer im Landkreis Donau-Ries haben Angst vor Wölfen und schlagen Alarm.

Nach Meldungen über einen Wolf schließen sich die Schäfer im Landkreis zusammen und sprechen mit einem Landtagsabgeordneten.

Angst vor Wölfen im Donau-Ries-Kreis: Schäfer schlagen Alarm

Die jüngsten Gerüchte über einen nachgewiesenen oder vermuteten Zuzug von Wölfen nach Nordschwaben haben die Schafhalter im Donau-Ries-Kreis veranlasst, Vorbereitungen zu treffen. Bei den Schäfern wächst die Sorge, dass ihre Tiere gerissen werden könnten und ihr Leben in Gefahr gerät. Die Betriebe bildeten eine Arbeitsgemeinschaft (Arge) und wandten sich an den Landtagsabgeordneten Wolfgang Fackler. Daraufhin wurde das Thema gemeinsam mit der CSU-Fraktion als Dringlichkeitsantrag in den Bayerischen Landtag eingebracht.

Die schafreichste Region Schwabens ist das Donau-Ries.

Im Regierungsbezirk Schwaben hat der Landkreis Donau-Ries die meisten Schafe. Neben den sechs Großbetrieben, die jeweils 4000 bis 5000 Mutterschafe halten, gibt es in fast jeder Gemeinde mehrere kleinere Schafhalter. Die Schäfer und ihre Tiere spielen eine wichtige Rolle bei der Pflege und Erhaltung der Heideflächen in der Region und sind Teil des von der EU geförderten Projekts Heide-Allianz.

Ist das ein Wolf, der über ein Mündlinger Feld reißt? Dieses Foto wurde am 16. Mai von einem Ehepaar aufgenommen.

Meyer (Foto)

Franz Rupprecht, ein Schäfer aus Fünfstetten, und seine Kollegen gründeten das Bündnis “Schäfereien Landkreis Donau-Ries und Umgebung” und luden MdB Fackler auf seinen Hof ein, um die Situation und mögliche Lösungen zu besprechen. Der CSU-Antrag im Landtag ist nach Meinung der Schafhalter ein Schritt in die richtige Richtung. Es ist daher notwendig, nicht nur Schutzmaßnahmen für die Herden zu fördern, sondern auch die Wolfspopulation zu regulieren und damit alle… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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