Die reichen Geschäfte des Münchner Nobel-Impfstoffherstellers haben einen Skandal ausgelöst.

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Die reichen Geschäfte des Münchner Nobel-Impfstoffherstellers haben einen Skandal ausgelöst.

Der Münchner Arzt Udo Beckenbauer machte Schlagzeilen, weil er 120 eingeflogene Italiener gegen Corona impfen ließ. Jetzt ermittelt die Justiz in der Angelegenheit.

Reiche Geschäfte des Münchner Impfnobelpreisträgers

Die Kette der Skandale und Geschäftemacherei mit der Pandemie endet nicht bei bayerischen Politikern wie Alfred Sauter oder Georg Nüßlein, die mit Corona-Masken ihr Geld verdienen, sondern bei einem Münchner Promi-Arzt, der 120 Mitarbeiter des sardischen Luxus-Resorts Forte Village geimpft hat, die – möglicherweise für viel Geld – am Münchner Flughafen eingeflogen waren, obwohl sie keinen Anspruch auf den Impfstoff hatten:

Beckenbauer hat nichts mit dem Fußball-Kaiser zu tun.

Zunächst behauptete Dr. Udo Beckenbauer (der mit dem Fußballkaiser nicht verwandt ist) im italienischen Fernsehen, die deutsche Regierung habe seine Impfaktion im Flughafenhotel koordiniert. Was sein Anwalt Thomas Pfister erst vor wenigen Tagen widerlegt hat. Die Nürnberger Generalstaatsanwaltschaft wurde am Freitagmorgen aktiv. Und suchte eine Arztpraxis, eine Apotheke und eine Anwaltskanzlei in der Landeshauptstadt auf (die nicht die Kanzlei von Beckenbauers jetzigem Anwalt Thomas Pfister war).

Udo Beckenbauer besuchte 2017 eine Versammlung in einem Münchner Nachtclub.

BrauerPhotos/Nitschke/Nitschke/Nitschke/Nitschke

Oberstaatsanwalt Matthias Held, Sprecher der Bayerischen Zentralstelle zur Bekämpfung von Betrug und Korruption im Gesundheitswesen (ZKG), wollte sich zwar nicht dazu äußern, ob es sich bei der Razzia in der Arztpraxis um Beckenbauers Praxis handelte, sagte aber gegenüber unserer Redaktion, dass es so war. Ein Ja oder Nein hat er dazu nicht gesagt. Es ist aber sehr wahrscheinlich, dass die Praxis, die zwischen Marienplatz und Odeonsplatz liegt, im Visier der Ermittler war. Laut Held wird gegen sieben Personen wegen Veruntreuung von Impfstoffen, Bestechung und Schmiergeldzahlungen im Gesundheitswesen ermittelt. In jedem Fall ist eine Strafe von bis zu drei Jahren Haft möglich.

Held… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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