Die Polizei im Raum Günzburg nimmt bei Leipheim vier unberechtigte Bauarbeiter fest.

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Die Polizei im Raum Günzburg nimmt bei Leipheim vier unberechtigte Bauarbeiter fest.

Die angebotenen Ausweise entpuppen sich als Totalfälschungen. Den Verdächtigen wird eine Ausreiseaufforderung zugestellt. Der Arbeitgeber wird nun von der Polizei gesucht.

In der Nähe von Leipheim nimmt die Polizei vier unberechtigte Bauarbeiter fest.

Am Montagnachmittag stoppten Zivilfahnder der Neu-Ulmer Verkehrspolizei auf der A8 in Höhe des Tank- und Rastplatzes Leipheim einen Klein-Lkw mit deutscher Zulassung. Bei der Kontrolle der Fahrzeuginsassen legten drei der Insassen ihre bulgarischen Personalausweise vor, der vierte seinen ukrainischen Pass. Auf den bulgarischen Ausweisen entdeckten die Beamten Fälschungsmerkmale, es handelte sich jeweils um Totalfälschungen. Der Mann mit dem ukrainischen Pass verfügte nicht über die erforderlichen Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigungen.

Alle Männer wurden in der Ukraine verhaftet.

Aufgrund der Arbeitskleidung, der Arbeitsausrüstung und der im Lkw mitgeführten Dokumente gehen die Behörden davon aus, dass die Insassen aktiv an Bauarbeiten in dem Land beteiligt sind. Bei den Durchsuchungen entdeckten die Polizeibeamten bei jedem der Beschuldigten echte ukrainische Ausweise, die sich mit den gefälschten bulgarischen Identitätskarten ausgewiesen hatten. Bei den vier Männern handelt es sich um ukrainische Staatsangehörige im Alter von 26 bis 29 Jahren. Die gefälschten Ausweisdokumente sowie die von den Zivilfahndern entdeckten Arbeitspapiere wurden beschlagnahmt. Die beiden Männer wurden vorläufig festgenommen. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Memmingen mussten die Beschuldigten jeweils einen Zustellungsbevollmächtigten benennen und erhielten eine Ausreiseaufforderung. Weitere Ermittlungen gegen den inländischen Arbeitgeber der Beschuldigten werden nun geführt. (AZ)

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