Die Krone: Die Archäologen werden abreisen.

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Die Krone: Die Archäologen werden abreisen.

Die Untersuchungen im Müllerstadel sind vorerst abgeschlossen. Die Archäologen haben bei ihrer Arbeit eine Vielzahl von Artefakten entdeckt. Diese gefährdeten jedoch nicht den Zeitplan.

Die Archäologen ziehen ab.

Als Oettinger das letzte Mal den Müllerstadel besuchte, traten neugierige Besucher an die Archäologen heran, stellten Fragen oder beobachteten einfach den Grabungsprozess. Diese Eindrücke hatten die städtischen Mitarbeiter nach eigenen Angaben in den vergangenen Wochen als direkte Nachbarn. Die Vorarbeiten für die Generalsanierung der Krone sind vorerst abgeschlossen. Einige Funde wurden von den Archäologen festgehalten. Nichts konnte die Pläne der Krone verzögern, was gut für den Zeitplan war.

Zu den Entdeckungen gehörten auch Gefäße. Sie sollen in einem Keller entdeckt worden sein, der im 17. oder 18. Jahrhundert scheinbar vollständig mit Erde gefüllt war. Die Funde seien sehr selten, so Krone-Projektleiter Martin Götz. Nach Angaben der Stadt konnten neben einem Henkeltopf und einem kleinen Krug (siehe Foto; hintere Reihe) auch ein Salbentopf, eine Miniatur-Saurüssel” und ein Henkelbecher mit drei kleinen Füßen (vordere Reihe) geborgen werden.

Auf Nachfrage listet der Oettinger Bürgermeister Thomas Heydecker eine Reihe weiterer Funde auf. Neben verschiedenen Stücken (z.B. frühneuzeitliches Glas) wurde vermutlich auch ein Messergriff ausgegraben. Generell gab es aber nur wenige Funde. Die Wissenschaftler entdeckten vor allem Mauerreste aus verschiedenen Phasen der Vorbebauung der Scheune.

Schon vor den Untersuchungen hatte die Stadt beabsichtigt, den Müllerstadel abzureißen. Diese Entscheidung wurde jedoch noch einmal vertagt. Die Archäologen brauchten Schutz vor Wind, Wetter und Winter, und so blieb die Scheune bestehen. So gab es keine witterungsbedingten Verzögerungen. Martin Götz, der bei der Stadt Oettingen alle Belange rund um die Kronensanierung betreut, behauptet sogar, dass sich die Gruben bei starkem Regen generell füllen würden und dann wieder geleert werden müssten. Dies sei vermeidbar.

Für die archäologischen Untersuchungen hat der Stadtrat ein Budget von 131.284 Euro bewilligt. Bürgermeister Heydecker behauptet, dass bisher nur ein Teil des Geldes ausgegeben worden sei. Ob das verbleibende Kontingent für die restlichen Grabungsarbeiten ausreicht, hängt jedoch maßgeblich von den Ergebnissen nach dem Abriss des Bauwerks zwischen Krone und Kronensaal ab. Wie Martin Götz anmerkt, gibt es eine erhebliche… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie weiter in einer anderen Newsmeldung.

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