Die Kosten für die B16 im Raum Günzburg steigen: Die Ortsumgehung ist mittlerweile ein 100-Millionen-Projekt.

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Die Kosten für die B16 im Raum Günzburg steigen: Die Ortsumgehung ist mittlerweile ein 100-Millionen-Projekt.

Laut dem fraktionslosen Landtagsabgeordneten Alfred Sauter ist eine Entlastung der Ortsumgehungen von Ichenhausen, Hochwang und Kötz dringend notwendig. Die Kosten steigen deutlich.

Die Kosten für die B16 steigen: Die Ortsumgehung ist jetzt ein 100-Millionen-Projekt.

Das Staatliche Bauamt Krumbach erstellt derzeit die Vorentwurfsunterlagen für die B16-Umgehung. Die Höhere Naturschutzbehörde hat inzwischen die Prüfung der umfangreichen Unterlagen für die Ortsumgehung Ichenhausen fast abgeschlossen und wird bis Ende nächster Woche ihre Empfehlungen an das Staatliche Bauamt Krumbach schicken.

Der Vorentwurf wird anschließend der Regierung von Schwaben, dem Bayerischen Staatsministerium für Bau und Verkehr und dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur zur Genehmigung vorgelegt. Das Bauamt in Krumbach wird die Planfeststellungsunterlagen erstellen und anschließend das Planfeststellungsverfahren beantragen, sobald dies erfolgt ist. Dieses schließt mit dem Planfeststellungsbeschluss der Regierung von Schwaben ab. Danach ist die Trasse festgelegt. Der Planfeststellungsbeschluss kann vor Gericht angefochten werden.

Die Anwohner der B16 sind erheblichen Lärm- und Abgasbelastungen ausgesetzt.

“Die Anwohner sind durch die derzeitige Ortsdurchfahrt einer erheblichen Lärm- und Abgasbelastung ausgesetzt. Behinderungen und Verkehrsengpässe sind an der Tagesordnung. Von der breiten Ortsumgehung werden die Menschen spürbar profitieren”, so der örtliche Landtagsabgeordnete Alfred Sauter.

Ichenhausen und Kötz, die beiden am stärksten betroffenen Gemeinden, haben sich mit entsprechenden Beschlüssen im vergangenen Jahr klar für die Umgehungsstraße in ihrer jetzigen Form ausgesprochen.

In den Dörfern gibt es deutlich weniger Verkehr.

Laut Sauter würde die Ortsumgehung das Verkehrsaufkommen in den Ortsdurchfahrten von Ichenhausen, Hochwang und Kötz um 50 bis 80 Prozent senken (im Vergleich zu den bis zum Jahr 2030 prognostizierten Zahlen).

Den Beschwerden der Anwohner von Ebersbach und Deubach wurde mit einer Verkürzung der Strecke und einer Vergrößerung der Abstände Rechnung getragen.

Derzeit werden die Gesamtkosten auf rund 98,3 Millionen Euro geschätzt. Die Kostensteigerungen sind auf eine wesentlich detailliertere Planung, genauere Kenntnisse des Untergrundes, der Entwässerung und der Ingenieurbauwerke, eine überproportionale Berücksichtigung der Naturschutzbelange sowie auf deutliche Preissteigerungen im Straßen- und Tiefbau gegenüber früheren Schätzungen zurückzuführen. Wichtig sind auch die Kompensationsmaßnahmen, die sich aus dem Eingriff in den Straßenbau ergeben.

Insgesamt werden 54,5 Hektar für die Erschließung benötigt.

Nach den derzeitigen Planungen… Dies ist eine gekürzte Version der Information. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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