Deutschland will dem Bahnbetreiber bis zu 7 Milliarden Euro einbringen -…

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BERLIN, 11. Mai – Deutschland plant, der Deutschen Bahn im Rahmen eines Rettungsplans für den staatlichen Bahnbetreiber, der von der Coronavirus-Krise betroffen ist, bis zu 7 Milliarden Euro (7,57 Milliarden US-Dollar) zuzuführen am Montag gezeigt.

Dies würde mehr als die Hälfte der Auswirkungen eines Einbruchs der Nachfrage nach Reisen inmitten der Pandemie abdecken, die die Deutsche Bahn bis 2024 auf 11 bis 13,5 Milliarden Euro schätzt, wie ein Vorschlag der Deutschen Bahn und des deutschen Verkehrs- und Finanzministeriums zeigte.

Der Reisesektor war vom weltweiten Ausbruch am stärksten betroffen, und während die Züge in Deutschland nicht angehalten wurden, liegt die Zahl der Fahrgäste auf Fernstrecken nach Angaben der Deutschen Bahn nur bei etwa 10 bis 15% des normalen Niveaus.

Der Bahnbetreiber legt außerdem Eispläne für einen Börsengang seines internationalen Personenverkehrsgeschäfts Arriva vor und senkt die Kosten in Deutschland um bis zu 5 Milliarden Euro.

Das Dokument enthält auch einen Vorschlag für die Deutsche Bahn, in diesem Jahr reguläre Anleihen im Wert von 3 Milliarden Euro anstelle der ursprünglich geplanten Hybridanleihen auszugeben, für die die Finanzierungsbedingungen im aktuellen Umfeld ungünstiger wären.

Eine erste Tranche der staatlichen Injektion in Höhe von 4,5 Mrd. Euro soll in den kommenden Wochen übertragen werden, obwohl die Europäische Kommission den Vorschlag noch genehmigen muss, was zu Wettbewerbsfragen für den EU-Eisenbahnsektor führen könnte.

Ein Sprecher des Finanzministeriums sagte am Montag, es seien keine Entscheidungen getroffen worden, wie die Deutsche Bahn bei der Bewältigung der Pandemie helfen könne.

($ 1 = 0,9247 Euro) (Berichterstattung von Markus Wacket; Schreiben von Riham Alkousaa; Redaktion von Maria Sheahan)

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