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Deutschland stellt vorübergehend die Programme zur Aufnahme von Flüchtlingen ein

BERLIN

Deutschland gab am Mittwoch bekannt, dass es seine Neuansiedlungsprogramme für Flüchtlinge aufgrund des Ausbruchs des Coronavirus und der Reisebeschränkungen zur Eindämmung seiner Ausbreitung ausgesetzt hat.

Bei einer Pressekonferenz in Berlin sagte der Sprecher des Innenministeriums, Steve Alter, das Ministerium habe vorübergehend alle Neuansiedlungsprogramme für Flüchtlinge eingestellt, einschließlich eines Großprogramms im Rahmen des Flüchtlingsabkommens zwischen der EU und der Türkei 2016, um syrische Flüchtlinge aus der Türkei aufzunehmen.

Alter sagte, die jüngsten Reisebeschränkungen und Schwierigkeiten mit Partnern wie der UN-Flüchtlingsagentur und der Internationalen Organisation für Migration (IOM) in den letzten Wochen machten es notwendig, diese Programme vorübergehend einzustellen.

Im Rahmen des Abkommens hat Deutschland seit 2016 mehr als 6.000 syrische Flüchtlinge aus der Türkei aufgenommen.

Deutschland hatte auch verschiedene andere Neuansiedlungsprogramme, um Flüchtlinge aus den Ländern des Nahen Ostens aufzunehmen.