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Deutschland sieht in Zukunft die Notwendigkeit, Lehren aus der Korona zu ziehen…

BERLIN, 22. April – Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Dienstag mit ihrem australischen Amtskollegen über die Coronavirus-Pandemie gesprochen, sagte ihr Sprecher am Mittwoch und fügte hinzu, dass die Feststellung von Fakten über den Ausbruch helfen würde, Lehren für die Zukunft zu ziehen.

Der australische Premierminister Scott Morrison hat um Unterstützung für eine internationale Untersuchung der Ursachen und Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie und der Reaktion der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gebeten.

“Zu gegebener Zeit wird es notwendig sein, jede Phase der Pandemie zu analysieren”, sagte der deutsche Regierungssprecher Steffen Seibert gegenüber Reportern.

Das neue Coronavirus, von dem angenommen wird, dass es auf einem Markt in der zentralchinesischen Stadt Wuhan aufgetreten ist, wurde am 31. Dezember erstmals von China der WHO gemeldet. WHO-Beamte kamen am 20. Januar in Wuhan an, nachdem sich das Virus auf drei weitere übertragen hatte Länder.

Laut Reuters-Berechnungen hat es seitdem weltweit rund 2,3 Millionen Menschen infiziert und fast 160.000 Menschen getötet.

“Wir alle müssen wissen, was passiert ist, was die Ergebnisse der Maßnahmen waren und wir brauchen Transparenz”, betonte Seibert die Notwendigkeit einer internationalen Zusammenarbeit.

“Die Bundesregierung plant keine Sanktionen”, fügte er hinzu.

Ein Sprecher des deutschen Außenministeriums bekräftigte die deutsche Position, dass es die WHO unterstütze und eine Stärkung wünschte. (Schreiben von Madeline Chambers Schnitt von Michelle Martin)