Deutschland meldet einen Anstieg der COVID-19-Infektionen und Todesfälle

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BERLIN

Die Zahl der Neuinfektionen und Todesfälle mit Coronaviren in Deutschland hat fast eine Woche nach dem Schritt der Regierung zur Aufhebung der Sperrmaßnahmen zugenommen.

Die Seuchenbekämpfungsbehörde des Landes meldete am Dienstag 116 Todesfälle im Zusammenhang mit Coronaviren und 933 Neuinfektionen, was einen starken Anstieg gegenüber dem Vortag darstellt.

Am Montag meldete das Robert Koch-Institut 22 Todesfälle und 357 Neuinfektionen und verzeichnete damit die niedrigsten täglichen Zahlen seit fast zwei Monaten.

Die neuen Zahlen kehrten den Trend des Vortages um und führten auch zu Bedenken, dass lockere Sperrmaßnahmen zu einer raschen Eskalation der Todesfälle und Fälle von COVID-19 führen könnten.

Die Coronavirus-Übertragungsrate ist ebenfalls über den Schwellenwert von 1,0 gestiegen, was bedeutet, dass jede Person mit Coronavirus jetzt durchschnittlich mehr als eine andere Person infiziert.

Das Robert Koch-Institut berichtete über 23.308 aktuelle Infektionen und schätzungsweise 147.200 Menschen haben sich bisher von der Krankheit erholt.

Insgesamt hat das Institut fast 170.508 bestätigte COVID-19-Fälle und 7.533 Todesfälle in Deutschland gezählt, seit die ersten Fälle im Januar entdeckt wurden.

Die Koalitionsregierung von Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am vergangenen Mittwoch beschlossen, strenge Sperrmaßnahmen zu lockern, indem alle Geschäfte und Schulen wiedereröffnet und ein früheres Verbot für Versammlungen von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit gelockert wurden.

Nach seinem Ursprung in China im vergangenen Dezember hat sich COVID-19 in mindestens 187 Ländern und Regionen verbreitet. Europa und die USA sind derzeit die am stärksten betroffenen Regionen.

Die Pandemie hat weltweit fast 287.000 Menschen getötet und mehr als 4,20 Millionen Menschen infiziert, während sich nach Angaben der US-amerikanischen Johns Hopkins University mehr als 1,46 Millionen Menschen von der Krankheit erholt haben.

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