Deutsche Städte bringen Coronavirus-Sperrmaßnahmen zurück, nachdem die Infektionen innerhalb weniger Tage zugenommen haben

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DEUTSCHE Städte machen eine Kehrtwende, um die Sperrbedingungen nach einem plötzlichen Anstieg neuer Coronavirus-Fälle zu lockern.

Staatsbosse haben den Schritt getan, nachdem sie nur wenige Tage nach Aufhebung der Maßnahmen einen Anstieg der Covid-19-Patienten befürchtet hatten.

Deutschland hat 16 Bundesländer, die jeweils die unabhängige Befugnis haben, Beschränkungen zu lockern.

Alle haben zugestimmt, die Sperrung wieder einzuführen, wenn innerhalb von sieben Tagen 50 pro 100.000 Menschen neu betroffen sind, aber drei haben diese Schwelle inzwischen überschritten und treten einen Schritt zurück.

Nach einem Ausbruch in einem Schlachthaus im Landkreis Coesfeld, in dem 150 der 1.200 Mitarbeiter positiv getestet wurden, werden in Nordrhein-Westfalen einige Sperrmaßnahmen wieder eingeführt.

Dies brachte die Region über die Schwelle von 50 pro 100.000 Menschen auf 61 pro 100.000 Menschen.

Der Gesundheitsminister des Landes, Karl-Josef Laumann, ordnete die Schließung des Schlachthofs und die Prüfung aller Mitarbeiter der Fleischverarbeitungsbetriebe im Land an.

In einem anderen Schlachthof im nördlichen Bundesland Schleswig-Holstein gab es laut Daily Mail auch einen Anstieg von Mitarbeitern, die positiv auf das Virus getestet wurden.

Im östlichen Bundesstaat Thüringen verzeichnete die lokale Regierung in der vergangenen Woche mehr als 80 Infektionen pro 100.000 Menschen.

Die meisten dieser Infektionen traten bei Mitarbeitern und Bewohnern von sechs Pflegeheimen und einem Geriatriekrankenhaus auf.

Die Hauptverwalterin von Thüringens Greiz, Martina Schweinsburg, sagte: “Um es klar zu sagen: Wir werden nicht den gesamten Bezirk unter Quarantäne stellen, nur zwei kleine Städte waren besonders betroffen.”

Dies geschah, nachdem Bundeskanzlerin Angela Merkel am Mittwoch angekündigt hatte, dass Deutschland langsam wieder normal werden könne, nachdem sich die Infektionsrate des Landes verlangsamt und die Sterblichkeitsrate relativ niedrig geblieben sei.

Der Anstieg hat die örtlichen Beamten dazu gedrängt, große Teile der nächsten geplanten Phase der Aufhebung von Beschränkungen in ganz Deutschland zu verschieben.

Auf der nächsten Etappe werden ab dem 11. Mai eine Woche lang Restaurants, Fitnessstudios, Touristenattraktionen und größere Geschäfte geöffnet sein.

Die schrittweise Wiedereröffnung von Schulen und Kindertagesstätten in den betroffenen Gebieten wird jedoch weiterhin wie geplant erfolgen.

Seit dem 20. April dürfen kleinere Geschäfte eröffnen.

Anfang Mai haben auch Friseure, Kultstätten, Museen, Denkmäler, Zoos und Spielplätze wieder geöffnet, jedoch mit sozialen Distanzierungsmaßnahmen.

Kulturzentren, Bars, Restaurants, Spielplätze und Sportstadien bleiben geschlossen und große Versammlungen sind bis mindestens 31. August verboten.

Das Tragen von Masken ist jetzt im öffentlichen Verkehr und in Geschäften obligatorisch.

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