Der Wohnpark Ost ist im Bau, und die Stadt ist auf Hilfe von außen angewiesen.

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Der Wohnpark Ost ist im Bau, und die Stadt ist auf Hilfe von außen angewiesen.

Auf 36 Hektar entsteht im Ostteil der Stadt ein neues Wohngebiet – ein gewaltiges Unterfangen.

Wohnpark Ost: Die Stadt ist auf Hilfe von außen angewiesen.

Die Stadt Nördlingen expandiert ständig. Die Nachfrage nach Wohnraum ist enorm und steigt. Die Verantwortlichen im Rathaus sehen sich daher mehr denn je in der Pflicht, selbst Wohnraum zu entwickeln, Investoren nach Kräften zu fördern und vor allem dafür zu sorgen, dass die Miet- und Grundstückspreise nicht in die Höhe schnellen.

All diese Themen wurden in der jüngsten Sitzung des Bauausschusses des Stadtrats diskutiert, in der es um das künftige Wettbewerbsverfahren für das Großprojekt “Wohnpark Ost” ging. Mit Matthias Simon hatte die Stadt einen Referenten des Bayerischen Gemeindetags eingeladen, der für die Baulandentwicklung zuständig ist. Simon betonte die Notwendigkeit, den Wettbewerb für das geplante neue Wohngebiet im Osten Nrdlingens von einem erfahrenen Büro betreuen zu lassen.

Angesichts der hohen Komplexität der erforderlichen Bauleitplanung müsse es das vorrangige Ziel des Büros sein, der Stadt aufzuzeigen, welcher städtebauliche Ansatz für das Projekt der beste ist. Dazu wären viele “Voruntersuchungen” notwendig. Schließlich müsse es ein Konzept geben, das verschiedene Wohnbedürfnisse, Flächeneffizienz, Grünflächengestaltung und sozialen Wohnungsbau abbildet, so Simon. Hilfreich und eine gute Grundlage dafür sind vorhandene Gutachten, wie die Wohnungsbaustudie des Bezirks und das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) der Stadt. Beide können wertvolle Anregungen für das Wettbewerbsverfahren geben.

Die Stadt werde eine “zweigleisige Strategie” fahren, so Bürgermeister David Wittner. Zum einen gelte es, den Grunderwerb voranzutreiben und sich gleichzeitig mit der Bauleitplanung zu beschäftigen. Einen Teil der notwendigen Grundstücke hat die Stadt bereits, so Kämmerer Bernhard Kugler. Für einige der verbleibenden Grundstücke erwartet er, dass ein Umlegungsverfahren erforderlich sein wird.

Schließlich beauftragte das Gremium die Stadtverwaltung einstimmig, ein Büro für die Begleitung des städtebaulichen Wettbewerbs Wohnpark Ost auszuschreiben und einen entsprechenden Rahmenplan zu erstellen. Das Gebiet ist dem Vernehmen nach rund 60 Hektar groß. Insgesamt 36 Hektar sind für die Wohnbebauung vorgesehen. Das neue Gebiet soll neben Wohnungen auch Gewerbe- und Einzelhandelsflächen aufweisen. Dies ist eine gekürzte Version der Informationen. Lesen Sie eine andere Nachricht weiter.

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