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“Der Speed ist da” – Rebensburg stark im Kandahar-Training

Beim Heim-Weltcup in Garmisch-Partenkirchen will sich Viktoria Rebensburg ganz aufs Skifahren konzentrieren und den jüngsten Wirbel um eine Kritik von Alpinchef Wolfgang Maier ausblenden.

Im ersten und einzigen Training auf der Kandahar-Abfahrt gelang es der 30-Jährigen am Freitag bereits sehr gut, sich ganz auf Skifahren zu konzentrieren. Die Kreutherin fuhr die zweitbeste Zeit und war nur 0,19 Sekunden langsamer als die Schweizerin Corinne Suter. “Der Speed ist da, das ist super zu wissen”, sagte Rebensburg, die auf ihren ersten Podestplatz seit dem Sieg Anfang Dezember in Lake Louise hofft.

Aussprache muss warten, “weil das so ein cooles Wochenende ist”

Maier hatte seiner besten Athletin jüngst zu mehr und intensiverem Riesenslalomtraining geraten – Rebensburg störte, dass das öffentlich und nicht zuerst innerhalb des Teams angesprochen worden sei. Sie habe mit Maier zwar Kontakt gehabt, aber noch nicht ausführlich geredet. “Es hat für mich noch nicht gepasst, weil das so ein cooles Wochenende ist, an dem ich mich ausschließlich auf das Skifahren konzentrieren will”, sagte sie nach dem Abfahrtstraining am Freitag.

“Wenn es in meinen Rennplan passt, wird man sich treffen und über die Thematik reden”, ergänzte sie. “Das ist keine Sache, die ich zwischen Tür und Angel machen möchte.” Vor der Abfahrt am Samstag (11.30 Uhr/ARD) unterstrich Rebensburg, dass der Wirbel etwas abgeklungen sei und keine Auswirkungen auf ihre Leistung habe. “Wenn ich am Start stehe, dann konzentriere ich mich aufs Rennfahren.”