Der Porträtmodus des iPhone SE 2020 basiert ausschließlich auf maschinellem Lernen

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Apple hat kürzlich das iPhone SE 2020 herausgebracht, sein neuestes preisgünstiges Mobiltelefon, das die erschwinglichen Mobiltelefone anderer Smartphone-Unternehmen übernehmen soll. Dieses kleine Mobilteil, das mindestens 399 US-Dollar kostet, verfügt über das gleiche Gehäuse wie das iPhone 8, wird jedoch vom A13 Bionic-Chip mit Strom versorgt.

Einige könnten sagen, dass das neue iPhone SE einige datierte Spezifikationen bietet. Die Experten für technische Reparaturen bei iFixit haben dies in einem ausführlichen Bericht bestätigt und erklärt, dass das neue Mobilteil mit einigen iPhone 8-Teilen repariert werden kann. Das klingt vielleicht nicht sehr verlockend, ist aber eine gute Sache: Es ist einfacher zu reparieren und auch billiger.

Eines der Teile, die das iPhone SE vom iPhone 8 ausleihen kann, ist die Rückfahrkamera, ein 12-Megapixel-Objektiv (1: 1,8). Die Kamera allein klingt vielleicht nicht sehr leistungsfähig, aber die Entwickler der Kamera-App Halide zeigen, dass diese Kamera ausreicht, um das neue iPhone SE im Porträtmodus aufnehmen zu lassen – mit Hilfe des maschinellen Lernens.

Laut den Halide-Entwicklern geht das iPhone SE mit der Funktion “Einzelbild-Schätzung der monokularen Tiefe” dorthin, wo noch kein iPhone zuvor war. Dies bedeutet, dass das neue iPhone SE die Tiefe mit nur einem einzigen 2D-Bild abschätzen kann.

Die Entwickler erklären, dass Aufnahmen im Porträtmodus zuvor mit mindestens zwei Kameras gemacht wurden. Das Smartphone vergleicht die von beiden Kameras aufgenommenen Bilder und kann anhand der Details in jedem Bild den Abstand zwischen Objekten im Rahmen bestimmen.

Das iPhone XR war trotz einer einzigen Kamera in der Lage, Aufnahmen im Porträtmodus mit „Fokuspixeln“ im Kamerasensor zu machen. Diese Fokuspixel wirkten wie kleine „Augen“ oder zusätzliche Kameras, die dem Gerät helfen sollten, sich auf bestimmte Motive zu konzentrieren.

Das neue iPhone SE hingegen verfügt nicht über eine zweite Rückfahrkamera. Es hat Fokuspixel, aber diese haben nicht genügend Abdeckung, um eine Tiefenkarte zu erzeugen, wie sie es mit dem iPhone XR getan haben. Das neue Mobilteil basiert laut Halide einfach auf maschinellem Lernen, um Porträtbilder zu erstellen.

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